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The Last of Us

The Last of Us

Naughty Dog hat seine Serie um Nathan Drake vorläufig auf Eis gelegt, um uns stattdessen ein post-apokalyptisches Zombie-Abenteuer zu servieren.

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In der letzten Ausgabe von Gamereactor haben wir uns mit den meist erwarteten und vermutlich besten Titeln 2013 beschäftigt. Das war keine leichte Aufgabe, immerhin mussten wir klare Plätze 1 bis 10 bestimmen. Dass es The Last of Us, entwickelt von den fähigen Köpfen bei Naughty Dog, nach ganz oben schaffen würde, war allerdings abzusehen. Bereits Mitte Juni wurde der Titel das erste Mal präsentiert und schon damals haben wir einen ersten begeisterten Blick auf das post-apokalyptische Spiel geworfen. Jetzt durften wir selbst spielen.

In der Demo folgen wir Joel auf seinem Weg zum Parlamentsgebäude, das seit seiner Erbauung wirklich schon bessere Tage gesehen hat. Begleitet werden wir von Tess und der 13-jährigen Ellie und verlassen gemeinsam mit ihnen das erste Mal die Quarantäne-Zone. Um zu unserem Ziel zu gelangen, müssen wir uns aber zunächst durch das Boylstone Building kämpfen, eines der vielen verfallenen Gebäude in der Stadt. Kämpfen ist hier wörtlich zu nehmen, denn die Flure sind bevölkert von Infizierten. Um den herumliegenden Schutt zu überwinden, bedarf es mehr, als nur einen Fahrstuhlknopf zu drücken.

Schon bald bekommen wir es mit den beiden Haupttypen von Zombies im Spiel zu tun. Die Runners hat die Infektion am stärksten getroffen, sie sind aber relativ leicht zu beseitigen. Lautlos schleichen wir uns hinter sie, schlagen dann blitzschnell zu und töten sie entweder durch langsames Strangulieren oder etwas schneller mit dem Messer.

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The Last of UsThe Last of Us
Kopflos in einen Raum voller gefährlicher Gegner zu rennen, ist nicht immer die beste Idee. Die Gegner sind stark und die Munition ist knapp.

Gefährlichere Gegner sind die Clickers. Deren infektiöser Pilzbefall steht bereits in voller Blüte und tötet uns sofort, sollten wir ihm zu nahe kommen. Glücklicherweise sind die Clicker blind und orientieren sich ähnlich wie Fledermäuse, in dem sie gruselige Klick-Geräusche aussenden. Als wir auf den ersten Clicker stoßen, werfen wir eine leere Flasche auf die andere Seite des Raums und locken den Blinden, der sich sofort zur Geräuschquelle aufmacht, in eine andere Richtung.

Wer kopflos in einen Raum voller gefährlicher Gegner rennt und dort aufräumen will, wird es nicht weit bringen. Die Gegner in The Last of Us sind stark und die Munition ist knapp. Oft ist deshalb das leise Umschleichen der Gegner die beste Option. Mit einem Knopfdruck auf R2 spitzt Joel die Ohren und lauscht auf die Geräusche seiner Umgebung. Identifizierte Feinde werden mit weißen Konturen gekennzeichnet. Wichtig ist das vor allem, um die Situation richtig einzuschätzen und sich einen guten Plan zurechtlegen.

Waffen verbessern wir mit den dafür notwendigen Rohstoffen, die es reichlich in den verschiedenen Gebäuden zu finden gibt. Spirituosen, Messer, Industrie-Klebeband und auch Zucker werden zum Beispiel mit Stöcken und Eisenstangen verbunden, um Keulen oder Molotov-Cocktails zu bauen. Keine schlechte Idee ist auch das Schnüren von Medkits, denn die Lebensanzeige tendiert dazu, ziemlich schnell zu verschwinden. Übrigens pausiert das Spiel nicht, während wir eifrig an unseren Tötungsgegenständen werkeln - eine einfache, aber sehr effektive Entscheidung beim Spieldesign.

The Last of Us
Fluconazol ist ein Medikament gegen die Pilzinfektion und wird wie eine Tablette eingenommen.

Joel und seine Begleiter finden sich bald im U-Bahnsystem Bostons wieder. Obwohl das Gebiet bewacht wird und wir uns etwas befreiter bewegen können, sind wir auch hier nicht vollkommen allein. Nachdem wir mit R2 wieder die Umgebung abgescannt haben, entdecken wir einen Bereich mit vielen Runnern und wenigstens einem Clicker. Wir werfen einen Ziegelstein in ihre Richtung und hören schon kurz darauf, wie ihr widerliches Zischen zu einem aggressiven Grunzen wird. Als sich alle Gegner auf der Seite befinden, auf die wir sie gelockt haben, werfen wir einen Molotov-Cocktail in die Masse und sehen zu, wie sie in Flammen aufgehen. Die Körper krümmen sich und Rauch steigt auf, während wir die Munition vom Boden aufsammeln.

In den nächsten Gefechten stirbt Joel einige Male. Es ist trotzdem schön zu merken, dass einem die Kämpfe einiges abverlangen. Qualität über Quantität zu setzen, ist gerade bei der Entwicklung der Gegner eine Seltenheit, für die wir gern bereit sind, ein paar Fehlversuche beim Weiterkommen in Kauf zu nehmen. Klar geht es bei der Zombie-Vernichtung auch mal etwas blutiger zu. Aber wir lernen schnell mit allen Waffen sparsam umzugehen.

Einige Minuten später sehen wir dann das Tageslicht wieder und erreichen mit unseren Begleitern die Oberfläche. Allerdings blockiert ein umgekippter Lkw den Weg zum Parlamentsgebäude. Fieberhaft sehen wir uns nach einer Leiter oder Plattform um, die wir schließlich in einem Haus voller Infizierter entdecken. Eine Weile verharren wir vor der Tür und lauern auf den ersten Runner, doch der Nahkampfangriff scheitert kläglich. Fünf Zombies stürmen auf uns zu und wir verteidigen uns verzweifelt mit Revolver und Pistole. Als die letzte Kugel in den letzten Gegner eindringt, realisieren wir erneut, dass die Kämpfe wirklich kluges Vorgehen erfordern.

Joel findet ein geeignetes Möbelstück und wirft es raus auf die Straße, um mit Ellie und Tess seinem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Die 40-minütige Anspielversion endet mit einigen Quicktime-Events, mit deren Hilfe wir eine feuerfeste Tür wegschieben. Hoffentlich finden sich im fertigen Spiel nicht ganz so viel von dieser Knopfdrückakrobatik. Als sich Elli durch die Tür zu schieben versucht und es fast so aussieht, als würde sie von dieser zerquetscht werden, verdunkelt sich der Bildschirm...

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