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Guilty Gear: Strive

Guilty Gear: Strive - Kriegsbericht der offenen Beta

In den vergangenen Tagen konnten wir uns einen Ersteindruck vom neuen Kampfspiel der Beat-'em-Up-Experten von Arc System Works verschaffen.

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Am Wochenende können sich Playstation-Spieler einen eigenen Eindruck von Guilty Gear: Strive einholen, denn Arc System Works veranstaltet im Sony-Netzwerk eine Anspielaktion. Obwohl das Spiel erst Anfang April erscheint, könnt ihr diese Gelegenheit dazu nutzen, um euch von der einladenden Präsentation des Beat 'em Ups zu überzeugen und selbst in das Kampfsystem reinzuschauen. Wir konnten die Beta diese Woche bereits mehrere Stunden lang anspielen und verraten euch in diesem Artikel, worauf ihr euch freuen könnt.

Ich sollte direkt klarstellen, dass ich seit langer Zeit keine Kampfspiele mehr angefasst habe und mit dem Dualsense-Controller der PS5 spielte. Präzise Eingaben bekomme ich mit dem Control-Stick also selbst nach einiger Übung eher so mittelprächtig hin, das Steuerkreuz eignet sich aber ganz okay. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad werde ich (je nach Spielfigur) gut gefordert, Spaß macht es mir aber trotzdem.

Noch bevor ihr euch ins erste Match werft, schlägt euch das Spiel ein Tutorial vor, das allerdings nur der erste Anlaufpunkt sein sollte. Im Dojo sollten sich absolute Neulinge anschließend noch einmal ganz in Ruhe die Regeln und Tastenbefehle anschauen, die sich alle Figuren teilen. Habt ihr das verstanden, könnt ihr euch auch gleich mit den konkreten Bewegungen der Figuren auseinandersetzen, denn nur einen Tab weiter findet ihr die Tasteneingaben der beiden derzeit aktiven Kämpfer.

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Ich sage das wirklich nur ungern, aber 30 Minuten im Dojo waren deutlich hilfreicher als 40 Matches gegen die KI auf dem normalen Schwierigkeitsgrad... Was diesen Trainingsbereich so wertvoll macht, sind die ausführlichen Erklärungen der Entwickler. Arc System Works beschreibt kurz und knapp welche Attacken sich wann und wofür besonders gut eignen und wie bestimmte Taktiken unter Umständen gekontert werden können. Habt ihr diese wertvolle Lektüre verinnerlicht, müsst ihr die Aktionen nur noch entsprechend umsetzen, was jede Menge Übung erfordert.

In der Beta könnt ihr an einer Konsole Eins-gegen-Eins-Duelle gegen die KI oder einen echten Mitstreiter erleben - oder euch direkt von den Online-Profis vermöbeln lassen. Videos in der Replay-Rubrik des Spiels (Galerie genannt) zeugen schon jetzt von wahnsinnig talentierten Spielern, die nicht nur ihre eigene Spielfigur beherrschen, sondern auch ihren Gegenüber lesen und mit entsprechenden Befehlen auf die feindlichen Aktionen reagieren können. Der Computer hat sechs Schwierigkeitsgrade und er scheint zu Beginn eines Matches einen präferierten Spielstil festzulegen, der regelmäßig durchwechselt.

Einzelspielerinhalte fehlen im aktuellen Beta-Build weitestgehend, zu den Story- und Herausforderungs-Modi kann ich deshalb noch nichts sagen. Im fertigen Spiel wird es zum Beispiel Ausdauertests und Arcade-Missionen geben, neben einer vollständig inszenierten Kampagnenerfahrung. Als Ausblick auf das Kampfsystem reicht der Versus-Modus aber allemal, denn es stehen immerhin 13 Charaktere zur Verfügung, die ihr nach Herzenslust anspielen könnt.

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Ich habe mir noch nicht von allen Kämpfern ein Bild verschafft, die Figuren scheinen sich aber sehr unterschiedlich zu spielen. Viele sind ja bereits in früheren Ablegern zu sehen gewesen, es gibt aber auch Neulinge und Charaktere, die zu alternativen Kampfstilen wechseln können. Arc System Works will nach der Veröffentlichung noch weitere Spielfiguren via DLC hinzufügen, was die Fans sicherlich auch erwarten.

Visuell überzeugt Guilty Gear: Strive fast auf ganzer Linie. Obwohl die Bewegungsgeschwindigkeit zunächst recht langsam wirkt, kann so ein Kampf in wenigen Sekunden entschieden sein. Die Charaktere stoppen häufig in ihrer Animation, um Treffer für beiden Seiten zu visualisieren. Dass zwischen den Angriffsabfolgen visuelle Signale gesendet werden, ermöglicht es guten Spielern, Unterbrechungen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Wie schnell sich der aufgeräumte Bildschirm manchmal in einem gewaltigen Effektgewitter verliert, ist ein Schauspiel für sich.

Die schicke Comic-Präsentation weist in der dritten Dimension einige raue Kanten auf, doch die restlichen Animationen sind schlicht und ergreifend fantastisch mitanzusehen. Tiefe spielt in Guilty Gear: Strive nur in 3D-Animationen eine Rolle, vordergründig ist das Kampfspiel klassischste Beat-'em-Up-Kunst mit knackigen Eingaben, deftigem Metal-Sound und einer kleinen Prise Humor. Das sieht in der Bewegung nicht nur wunderschön aus, es erweckt einen insgesamt sehr wertigen Eindruck auf mich. Deshalb freue ich mich selbst als Einsteiger auf das Programm, das am 9. April auf Playstation-Konsolen und PC startet.

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