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Xcom: Enemy Unknown

Xcom: Enemy Unknown

Xcom: Enemy Unknown kehrt zu den Wurzeln der Serie zurück und umarmt innig rundenbasiertes, taktisches Strategiespiel. Wir durften uns selbst davon überzeugen, dass die Wiederbelebung der berühmten Serie auf einem guten Weg ist.

Wir kontrollieren eine paramilitärische Organisation namens Xcom. Als deren Kommandant müssen wir unseren Planeten gegen eine galaktische Invasion von Aliens verteidigen. Uns stehen zum Glück enorme Ressourcen zur Verfügung, aber letztendlich ist es der eigene Geist, der uns entweder zum Sieg oder zur sicheren Zerstörung führt.

Die grundlegenden Spielzüge sind einfach erklärt: Wir sehen die Welt von oben, und wenn wir am Zug sind, können wir uns entweder ein bisschen bewegen und eine Aktion ausführen. Oder wir verzichten und bewegen uns über eine längere Distanz. Sobald wir den Befehl gegeben haben, wechselt automatisch die Perspektive: Wir sehen den Soldaten am Boden, während er die Aktion ausführt. Sieht sehr schick aus.

Taktik und Strategie scheinen ziemlich tief ins Gameplay implementiert zu sein: Unsere Soldaten und ihre Gegner verfügen über eine Vielzahl von Fähigkeiten, die die strategischen Elemente des Spiels beeinflussen. Soldaten, die auf dem Schlachtfeld unterliegen, kehren aber nie zurück. Das verleiht dem Spiel eine extreme Intensität, wenn man Zeit damit verbracht hat, seine Soldaten zu verbessern - nur um sie auf einer gemeinsamen Mission für immer zu verlieren. Es ist offensichtlich, dass Xcom: Enemy Unknown ein Spiel über Entscheidungen ist: Opfert man eine Schlacht, um den Krieg zu gewinnen? Das ist Strategiespiel auf hohem Niveau.

Xcom: Enemy Unknown
Wir sehen die Welt von oben, und wenn wir am Zug sind, können wir uns entweder ein bisschen bewegen und eine Aktion ausführen.

Die ersten Feinde, die wir zu Gesicht bekommen, sind Sektoide, alte Bekannte für alle Xcom-Veteranen. Einzeln sind die nicht besonders stark, haben aber die Fähigkeit, ihre Psyche zu verschmelzen und werden dadurch extrem gefährlich. Daher sollte man sie besser nachhaltig fertigmachen.

Außerdem werden wir mit einem ganz neuen Feind namens Berserker konfrontiert, ein hässlicher Typ, dem man auf keinen Fall ohne schwere Artillerie begegnen will. In diesem Moment benutzt unser Soldat die Run and Gun-Fähigkeit, mit der er sich gleichzeitig bewegen und eine Aktion ausführen kann. Diese Fähigkeit können wir allerdings nur selten einsetzen - man sollte sie also als Ass im Ärmel für ausweglose Situationen betrachten.

Die meiste Zeit verbringen wir auf dem Schlachtfeld, kehren aber zwischen den intensiven Kämpfen in unser Hauptquartier zurück, das die Entwickler sehr treffend Ameisenfarm getauft haben. Hier treffen wir die Entscheidungen, die den gesamten Spielverlauf verändern können. Hier quatschen unsere Soldaten in der Umkleide, trainieren, trinken Kaffee oder trauern mit gen Himmel gestreckter Faust um ihre Kameraden, die draußen von fiesen Aliens zerrissen wurden.

Das Hauptquartier ist wie ein lebendes Diorama, dass wir selbst bauen. Alle Artefakte, die wir auf dem Schlachtfeld finden, werden zur Untersuchung und Entwicklung neuer Waffen hierher gebracht. Und auch dabei gilt es, schwierige Entscheidungen zu treffen: An welchem Waffensystem lohnt es sich zu forschen?

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KRITIK. Von Martin Eiser

So gern verschwenden wir selten unsere Zeit mit einem Spiel wie mit dieser Strategie-Rollenspiel-Shooter-Simulation.



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