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The Dark Pictures: House of Ashes

The Dark Pictures: House of Ashes - Eindrücke nach einer Stunde

Das dritte Horrorabenteuer von Supermassive Games spielt in unterirdischen Höhlen, die unter dem Wüstensand vergraben wurden. Wir haben uns dort etwas umgesehen.

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Nach Man of Medan und Little Hope kommt nun House of Ashes, der dritte Teil der Anthologie The Dark Pictures. Die Reise beginnt, genau frühere Installationen, mit dem Kurator, der uns in seiner Bibliothek begrößt. Obwohl er uns in der Demo nicht anspricht, wissen wir bereits, dass er eine Art Ratgeber ist, der unsere Entscheidungen kommentiert und mögliche Konsequenzen andeutet.

Sobald das Spiel beginnt, übernehmen wir die Rolle von Nick. Er ist ein Mitglied der US-Marines, die während eines Überraschungsangriffs im Irakkrieg plötzlich durch ein Loch im Wüstenboden fallen. Nachdem wir uns vom Sturz erholt haben, erspähen wir ein Höhlennetz, das sich vor uns erstreckt und zu einer alten und vergessenen Konstruktion führt. Unser Ziel wird es sein, den Rest unseres Teams zu finden und aus dieser Höhle wieder rauszukommen. Natürlich - und das wissen mittlerweile auch alle - wird das nicht so einfach sein, da uns aus den Schatten etwas beobachtet.

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Diese Gefahr ist nicht menschlichen Ursprungs und obwohl wir sie in der ersten Stunde nicht klar erkennen können, wird deutlich, dass wir dort unten nichts zu suchen haben. Die Schreckmomente konzentrieren sich anfangs auf Bewegungen, die wir aus dem Augenwinkel heraus wahrnehmen, oder auf Schatten, die vom Licht unserer Taschenlampe erschreckt werden. Supermassive Games greift somit bekannte Konzepte aus dem Kino auf, darunter den Umgang mit der Kulisse, der mich an "Exorzist: Der Anfang" (2004) erinnert, sowie die Kreaturen, die wir nur teilweise zu Gesicht bekommen - genau wie es beim ersten Xenomorph in "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" (1979) der Fall war.

In Little Hope hat uns der Nebel davon abgehalten, die vorgegebenen Pfade zu verlassen und hier in House of Ashes ist es uns verboten, in die Dunkelheit zu treten. Nicht einmal das Licht unserer Taschenlampe kann diese undurchdringliche Finsternis durchtrennen und da unser Sichtradius kaum über den Lichtkegel unserer Taschenlampe hinausreicht, muss jeder Schritt gut überlegt sein. Den Schein der Taschenlampe aktivieren wir mit dem linken Trigger und wir können ihn überall hinlenken. Die Präsentation empfand ich als insgesamt hochwertig, denn es scheint, als habe Supermassive Games unter anderem dank der realistischen und scharfen Lichtdetails einen merklichen Sprung in der technischen Qualität erzielt.

Kurz nachdem Nick seinen Partner getroffen hat, haben wir die Wahl, diesem zu verraten, dass wir in den Höhlen etwas Seltsames gesehen haben, oder die Unsicherheit zu überspielen, bevor wir uns mit den anderen Soldaten gruppieren und die nächsten Schritte durchgehen. Es scheint keine folgenschwere Entscheidung zu sein, denn in ein paar Minuten kommt es zur ersten Konfrontation mit den Wesen im Schatten. Wir führen ein Quick-Time-Event (QTE) aus und versuchen anschließend, einen der Gefährten zu beruhigen, der die feindlichen Wesen ansonsten möglicherweise auf uns aufmerksam machen könnte.

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An diesem Punkt wechselten wir zu Salim, einem anderen spielbaren Charakter. Er gehört nicht dem US-Militär an, sondern ist ein Mitglied der irakischen Republikanischen Garde (d.h. der Feind der Vereinigten Staaten in diesem Krieg). Es ist ein vielversprechender Ansatz, dass Menschen, die keine gemeinsame Sprache sprechen, einander nicht nur verstehen, sondern auch zusammenarbeiten müssen, um dieses Abenteuer gemeinsam zu überleben. Persönliche Konflikte gewinnen an Spannung, weil wir sie aus beiden Perspektiven erleben können. Ich werde hier aufhören, denn obwohl die Geschichte noch einiges für uns bereithält, wollen wir niemandem diese Erfahrung verderben, indem wir etwas vorwegnehmen.

In House of Ashes scheinen alle Elemente zusammenzukommen, die in früheren Spielen der Saga zu sehen waren: eine kleine Gruppe gut definierter Charaktere, Entscheidungsfindung, Tasten, die schnell gedrückt werden wollen, und eine erstickende Atmosphäre. Diesmal nehmen wir ein bemerkenswertes Facelifting auf technischem Niveau war, obwohl es hier und da kleine Ruckler und seltsame Bewegungen gab. Es scheint, dass dieser Ableger von The Dark Pictures seine Hausaufgaben gemacht hat, da auf das Feedback der Spieler gehört wurde. Am 22. Oktober dürfen wir uns auf ein passendes Horrorabenteuer freuen, das in den Schatten auf uns lauert.

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