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Rayman: Jungle Run

Rayman Jungle Run

Rayman macht mobil. Der Jump'n'Run-Wahnsinn kommt bald für iOS und Android. Wir waren auf den Digital Days in Paris und haben uns bei Pasta Games einen ersten Eindruck verschafft.

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Wie Spiele entstanden sind, lässt sich meist auf einen einzigen Moment zurückführen. Sei es beim Brainstorming im Büro, ein paar kuriose Idee, die aus einer Runde in einer Bar stammen. Oder aber zwischen Freunden, die sich zum Mittagessen treffen - so war es im Fall von Rayman Jungle Run.

In Paris haben wir Fabien Delpiano getroffen, den "Final Boss" von Pasta Games - so steht es auf seiner Visitenkarte. Im Gespräch erzählt er uns, wie und warum sein Team an dem iOS-Debüt von Rayman arbeitet. Ein Freund stellte ihn Michael Ancel, den Erfinder von Rayman: Origins, vor: Ancel drückte ihm prompt eine Kopie seines Spiels in die Hand und fragte ihn anschließend nach seinem Job. Der Freund, der die Beiden zusammenführte, war übrigens Jordan Mercher, der Erfinder von Prince of Persia.

Was folgte war ein Mittagessen, bei dem Ancel irgendwann seine Ambition offenlegte, Rayman auf mobilen Plattformen herauszubringen und über eine Demo bekannt zu machen. Fabien und sein Team waren die perfekten Kandidaten für diese Aufgabe.

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Rayman: Jungle RunRayman: Jungle Run
Das Spiel sind wunderschön aus, auch wenn es nicht ganz an den Detailreichtum und die Animationen des Originals herankommt.

Doch Delpiano lehnte ab - keine Zeit. Das nächste Projekt stand bereits ins Haus und die Arbeitslast war ohnehin schon erdrückend. Doch Ancel ließ nicht locker. Und Delphiano, ohnehin überwältigt von Ancels Ruf, war sich bewusst, dass er diese Möglichkeit vielleicht nur einmal in seinem Leben erhalten würde und willigte schließlich ein - allerdings zu einem frühestmöglichen Termin in sechs Monaten. Eigentlich viel zu spät für Ancel.

Was folgte war ein ständiger Austausch zwischen dem Erfinder und Delphianos Team. Ancel wandte sich schnell gegen die Idee von virtuellen Tasten, die er als zu unhandlich und grob abtat. Das Spiel als einen Vorgänger zu Origins zu positionieren wäre nicht komplett abwegig - ein Rayman mit One-Touch-Steuerung. Eigentlich läuft dies nach der Veröffentlichung von Rayman Origins dem neuen Stil zu wider, aber der Kompromiss funktioniert, eine einfache Steuerung ohne Virtual Pad.

Doch bevor wir über die Steuerung sprechen, soll gesagt sein, dass Rayman Jungle Run fast genauso aussieht wie sein großer Bruder Rayman Origins. Pasta Games hat die Spiel-Engine Stück für Stück auseinander genommen und eine angespeckte Version entwickelt, die gut funktioniert, auch wenn sie nicht ganz an den Detailreichtum und die Animationen des Originals herankommt. Die Level, die wir gesehen haben, erreichen nicht die atemberaubende Schönheit von Rayman Origins, sind aber deswegen nicht hässlich.

Das Spiel wurde für das iPhone 3GS aufwärts und eine Vielzahl von Android-Geräten entwickelt. Wir haben die aktuelle, freigeschaltete Version - mit vier Welten a zehn Level - auf dem Ipad gespielt. Andere Plattformen konnten wir aufgrund des großen Ansturms nicht ausprobieren. Und der dauerte die komplette Dauer der Digital Days an, wofür wir entweder die gelungene Übersetzung des Spiels, die Qualität oder beides verantwortlich machen.

Jede Welt schaltet eine neue Fähigkeit frei: Wir beginnen mit dem normalen Sprung, können irgendwann schweben, dann an der Wand entlang laufen und schließlich eine Doppel-Punch ausführen. Letzteren müssen die Entwickler noch zu Fabiens (oder Ancels) Zufriedenheit umsetzten. Ansonsten wird das Spiel nur zwei, anstatt vier Welten haben.

Rayman läuft ohne unser Zutun durch die Levels. Alles was wir machen müssen, ist im richtigen Moment auf den Bildschirm tippen. Gelingt uns dass, wechselt Rayman abrupt die Richtung, springt von einer Wand zur nächsten, rennt nach links, nach rechts und wieder nach links, sammelt Lums und entdeckt geheime Pfade. Findet man alle hundert Lums, bekommen wir einen Zahn - hat man alle Zähne einer Welt gesammelt, schaltet man einen Selbstmordlauf frei, ähnlich wie die Schatzjagd in Rayman Origins.

Rayman: Jungle Run
Rayman läuft ohne unser Zutun durch die Levels. Alles was wir machen müssen, ist im richtigen Moment auf den Bildschirm tippen.

Beim Spielen sind wir komischerweise sehr entspannend, trotz rapide tippendem Zeigefinger. Doch obwohl wir die Level mit exzellenten Statistiken absolvieren, werden wir nur mit einer Handvoll Musiktitel belohnt. Möglich, dass wir die Level mehrmals durchspielen müssen.

Rayman Jungle Run wird gegen Ende des Jahres für ein paar Euros in den jeweiligen Appstores erhältlich sein. Es funktioniert prima und das Team wird sich ziemlich sicher noch mit einer Erweiterung melden. Sollte das jedoch nicht der Fall sein, hat Pasta Games auch noch eigene Titel, die ihr gerne unterstützen könnt. Die Jungs haben es drauf.

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