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      Outland

      Outland

      Outland ist eines dieser Downloadgames, die einen packen, weil sie ein bisschen aus dem üblichen Raster rutschen. Wir spielen einen wiedergeborenen Helden, der verhindern soll, dass zwei ungleiche Schwester die von ihnen erschaffenen Welt zerstören. Outland spielt sich wie ein klassischer Plattformer, ein eher ruhiges, unhektisches Jump‘n‘Run mit konventionellem Gameplay. Ein Problem ist das nicht.

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      Der Held kann springen, mit seinem Schwert schlagen und geduckt sliden - und er eignet sich im Laufe des Spiels einige weitere, interessante Spezialfähigkeiten an. So wohnen zwei Seelen in seiner Brust, eine helle und eine dunkle. Je nachdem, welche Seele gerade das Kommando hat, lassen sich etwa bestimmte Plattformen benutzen oder nicht. Ein Tastendruck ändert den Geisteszustand.

      Im Spiel muss man das quasi andauernd machen, um verschiedene Plattformen im Vorbeispringen zu verfestigen und dann sofort danach wieder den anderen Zustand einzunehmen, um die nächste zu erwischen. Ein bisschen erinnert das an das Konzept von Prince of Persia: Die vergessene Zeit. Auch der Umgang mit den Gegnern ist vom Zustand des Helden betroffen. Je nach aktivem Seelenzustand fügt man einem Gegner Schaden zu oder nicht. Später kommen unter anderem auch noch Teleportations-Fähigkeiten hinzu.

      Das Gameplay ist es aber nicht, was Outland seine Seele gibt, sondern es sind die Optik und der Sound. Natürlich werden Erinnerungen an die Schlichtheit eines Limbo oder The Misadventures of P.B. Winterbottom wach - aber das Game des finnischen Entwicklers Housemarque (Super Stardust HD) hat seinen eigenen Charme. Das reduzierte Farbspektrum harmoniert auf ein wundersame Art und Weise hervorragend mit der ebenso reduzierten Musik. Flöten, Bongos und viele ruhige, weiche Flächen, das ist herrlich tripig. Irgendwie sieht und hört man, dass das Spiel in den Köpfen von sehr weit im Norden lebenden Menschen entstanden ist, die sich nach Sonne, Wärme und Lockerheit sehnen.

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      Die Level sind zumindest am Anfang, über den wir hier offiziell reden dürfen, schlicht und übersichtlich konzipiert. Genau daran aber scheitert man später immer wieder und verliert schnell mal den Überblick, weil vieles einfach zu gleich oder ähnlich aussieht. Es gibt per Knopfdruck eine Übersichtskarte, die aber zumindest in meinen Augen nicht sehr übersichtlich ist.

      Neben dem Storymodus für Einzelspieler dürfen wir alleine auch an einen Arcade-Modus ran. Dort muss ein Kapitel in einer fixierten Zeit absolviert werden, es ist das klassische Speedrun-Setting. Dabei dominiert nur ein Ziel: Route und Kämpfe optimieren, um in den Online-Ranglisten nach oben zu klettern. Erledigte Gegner geben dabei Punkte-Multiplyer, was die Sache stark verkompliziert, weil die Multiplyer-Container sofort loshüpfen und von Plattformen herunterfallen. Nur einen Versuch gibt's hier, auch wenn man natürlich weiterspielen kann, nachdem man gestorben ist. Aber der Highscore ist dann unerreichbar. Die Stages sind ziemlich lang, so dass sie eine echte Herausforderung sind.

      Zudem gibt's einen Online-Koop-Modus für die Story und eine ganze Latte Koop-Herausforderungen, die aber letztlich sowohl inhaltlich als auch konzeptionell nur Variationen des regulären Gameplay sind. Und das ist, wie gesagt, nicht das große Argument, warum man sich Outland anschauen sollte.

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