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Call of Duty: Mobile

Call of Duty: Mobile auf E3 angespielt

Der Shooter lässt die großen Bildschirme hinter sich und geht auf dem Handy fremd. Wir konnten uns auf der E3 anschauen, wie sich die mobile Umsetzung spielt.

Call of Duty ist keine Marke, bei der man daran denken würde, sie unterwegs zu spielen. In einer Welt, in der Ego-Shooter auf dem PC das Maß aller Dinge zu sein scheinen, war Call of Duty lange Zeit eine Bastion für Konsolenspieler, die sich sogar in der eSports-Szene wacker hielt. Manch einer hält die Games nach wie vor für die Crème de la Crème der Konsolen-Shooter, aber jetzt findet das Franchise unter dem Namen Call of Duty: Mobile seinen Weg auf die Touchscreens.

Wir durften den Neuzugang kurz auf der E3 anspielen (unter den möglichen Geräten war ein iPhone 7, das Samsung S10+ und Pixel-3-Geräte - zwischen diesen Ökosystemen wird es Crossplay geben) und es fühlt sich tatsächlich wie ein Call of Duty an. Die Entwickler haben uns erklärt, dass sie sich die besten Features von Modern Warfare und Black Ops genommen hätten, um diesen Mix in die mobile Form zu verfrachten. Deshalb erwarten Fans viele klassische Karten, wie Nuketown und Hijacked.

Es muss aber klar gesagt werden, dass der Übergang von den Konsolen zu den mobilen Geräten nicht unbedingt glattläuft, das dürfte eh kaum ein Konsolenspiel packen. Vom Controller auf den Touchscreen zu wechseln ist immer schwer und dieses Spiel hat viele der Features, die wir von ähnlichen Spielen kennen: Wir berühren einen virtuellen Knopf, um zu schießen und einen anderen, wenn wir das Zielfernrohr anlegen wollen. Die Steuerung liegt auf einem Bildschirm-Joystick und durch Zielen verändern wir die Perspektive.

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Es gibt zwei Optionen für das Schießen: Die Erste ist für Anfänger gedacht und feuert automatisch, sobald sich ein Gegner in unserer Sichtlinie befindet. Uns fiel das ehrlich gesagt schwer, da wir weder die Feuerrate, noch den Zeitpunkt, wann gefeuert wird, selbst bestimmen. Die Alternative ist manuelles Ballern, das wir wohl kaum erklären brauchen.

Während des Spielens fühlte sich alles sehr bekannt an: Nuketown und Hijacked waren da und wir dürfen die gleichen Taktiken spielen. Bei butterweichen 60 fps kann man da sicher auch nicht von einer schlampigen Portierung sprechen. Trotzdem fiel es uns schwer, all die Steuerungselemente auf dem Bildschirm gleichzeitig einzusetzen und sowohl die Punkteserien am unteren Bildschirmrand, als auch die anderen Elemente des Interface im Auge zu behalten. Wie lang diese Eingewöhnungsphase dauern wird, ist schwer abzuschätzen, aber Konsolenspieler müssen sich definitiv umschauen.

Wenn ihr den klassischen Multiplayer von Call of Duty liebt, dann könnt ihr euch darüber freuen, dass alle wichtigen Modi vertreten sind. Clans, Sprachchat, ein Ping-System, kosmetische Anpassungen und Ränge gibt es ebenfalls. Es ist also alles dabei, um euch immer wieder ins Spiel zu locken und das gilt natürlich auch für das Waffenarsenal.

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Der Battle-Royale-Modus, der 2018 mit Black Ops 4 zu der Reihe kam, wird auch dabei sein und die Karte wird aus verschiedenen Regionen des gesamten Franchise bestehen, darunter beispielsweise Firing Range. Hier wird es unterschiedliche Klassen geben, wie den Ninja mit seinem Enterhaken, jemand mit einer EMP-Drohne, der aufstellbare Schild ist mit dabei und sogar einen Clown, der einen Zombie-spawnenden Roboter ruft.

Wir können solo, als Paar oder in Squads spielen und haben dabei die Wahl zwischen Schulterkamera und der Egoperspektive. Das ist interessant, da Call of Duty eigentlich nur als First-Person-Action bekannt ist. Vermutlich wurde das eingeführt, um mit Wettbewerbern, wie PUBG und Fortnite auf einer Linie zu stehen. Die Spieler werden übrigens nur mit Leuten zusammengeworfen, die sich ebenfalls für die jeweilige Perspektive entschieden haben.

Uns wurden weitere "Überraschungen" für die Battle-Royale-Karte versprochen, denn von der haben wir nicht allzu viel zu sehen bekommen. Natürlich gibt es weitere Verbesserungen, wie automatisches Aufnehmen von besserer Ausrüstung, um weniger Zeit in den Menüs zu verbringen. Außerdem haben wir ein Icon im Hauptmenü gesehen, dass sehr nach Zombies aussah, aber Activision wollte das nicht bestätigen.

Es ist sicher kein sonderlich hilfreiches Statement zu sagen, dass Call of Duty: Mobile ein Call of Duty auf mobilen Geräten ist, aber es stimmt. Der Titel bietet das gleiche flüssige Gameplay, wie die vollständigen Versionen, darüber hinaus sind Mechaniken, Format und Karten enthalten, die wir seit über zehn Jahren von dem Franchise kennen. Das alles wurde halt mit all den Features zusammengeworfen, die man auf mobilen Geräten erwartet. Das kann gut sein und manchmal auch weniger toll erscheinen, in jedem Fall wird der Shooter souverän in seine mobile Form verfrachtet. Wenn ihr das spielen wollt, könnt ihr diesen intensiven Ego-Shooter bald auch nur noch mit euren Daumen steuern.

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