Skip to main content
Vorschauen

Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds

Capcom macht Pause mit Street Fighter und schickt Comic-Helden gegen Videospiel-Charaktere in den Kampf. Die Prügelei kommt für PS3 und Xbox 360 - und es werden einige bekannte und unerwartete Gesichter erwartet. Wir haben…
Mikael Sundberg 25 Juni 2010

Wie ist das passiert? Hatten nicht Sega und Activision die Rechte an der Videospielverwertung der Marvel-Charaktere?
Der Erfolg von Street Fighter IV und des Downloadtitels Marvel vs. Capcom 2: New Age of Heroes waren enorm. Alle wollten mehr. Bei näherer Betrachtung wurde zum Glück klar, dass niemand die Rechte an den Marvel-Charakteren besaß, um sie in einem Kampfspiel zu nutzen. Zeug wie der jüngst veröffentlichte Iron Man 2-Unsinn von Sega sind keine Hürde für Capcom. Der Eisenmann ist nämlich ebenso in Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds dabei wie Wolverine. Die Fortsetzung zu dem zehn Jahre alten Erstling ist nun auf dem Weg und erscheint 2011 für PS3 und Xbox 360. Dann sehen wir Ryu und Iron Man beim Energiestrahlduell und schauen Wolverine dabei zu, wie er kleine Stücke aus Morrigan herausschneidet. Mit drei Kämpfern auf jeder Seite ist das Spiel übrigens chaotisch wie immer. Herrlich!

Welche Kämpfer werden wir denn genau sehen?
Von beiden Seiten werden so einige Überraschungen erwartet. Resident Evil-Veteran Chris Redfield schaut aus Afrika vorbei und testet die Stärke seiner Waffen gegen Hulk, während Marvel-Fanfavorit Dead Pool es mit Dante aus Devil May Cry und dessen Energiebalken aufnimmt. Cat-Girl Felicia ist dabei, ebenso Musterpatriot Captain America. Capcom schickt Trish aus Devil May Cry 4 in den Kampf, die starke Chun-Li und einen Journalisten namens Frank West. Spiderman fehlt natürlich nicht, ebenso wenig wie die Bösewichte Dormammu und Super Skrull. Reichlich frische Gesichter also. Und da kommt bestimmt noch mehr.

Man könnte sagen, dass es Iron Man ein wenig überteibt mit seinem Energiestrahl. Ryu hält trotzdem feuerrot dagegen.

Wird das alles wirklich so schnell wie ein 2D-Pixelkampf?
Das Anspielen von Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds auf der E3 hat mehrere Dinge klar gemacht. Zuerst: Das Spieltempo ist super. Trotz sehr schöner Animationen und vieler Details hat es seine hysterische Geschwindigkeit nicht verloren. Die Kämpfer hüpfen umeinander, beschießen sich abwechselnd in Raketen- oder Laserangriffen, während andere sich mit Combos ewige Luftkämpfe liefern und dabei sogar einen anderen Kämpfer markieren können, der nahtlos übernimmt und den Kampf mit einer dreifachen Super-Attacke entscheidet. An diesen Wahnsinn kommt kein anderes Kampfspiel heran. Keines. Außerdem gibt es einen Haufen lustige Referenzen und kleine Details für Fans beider Lager. Allein die Tatsache, das Dead Pool einen Shoryuken machen könnte...

Okay, ich hab' Street Fighter IV gekauft, brauch' ich das jetzt auch?
Also, Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds kommt mit 30 Kämpfern. Aber es ist zu vermuten, dass eine Menge via Download-Option dazukommen werden. Aber selbst mit den 30 Marvel- und Capcom-Helden ist es eine tolle Alternative und außerdem einfacher zu spielen. Es zeigt einmal mehr, das Capcom dieses Genre klar dominiert.

Zweite Meinung

Der Prügel-Wahnsinn hat einen neuen Namen: Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds. Viele tolle Kämpfer aus zwei Lagern und ein einigermaßen zugängliches Kampfsystem begeistern Hardcore-Fans und Neulinge.

Vollständiges Profil 16 veröffentlichte Artikel
Warum Gamereactor vertrauen
23 Ausgaben Jede mit eigener Redaktion und eigenen Wertungen.
1998 Erscheint seit Durchgehend unabhängig geführt.
100% Selbst gespielt Geschrieben aus Zeit mit dem Spiel, nie aus Pressematerial.
1–10 Netzwerk-Wertung Die Wertung jeder Ausgabe, gemittelt und ausgewiesen.