The Witcher Showrunner verteidigt kreative Entscheidungen: "Wir können es nicht allen recht machen"
Netflix' The Witcher mag als getreue Adaption von Andrzej Sapkowskis Büchern begonnen haben, aber nach mehreren Staffeln und wachsenden kreativen Umwegen hat die Kritik der Fans zugenommen.
Die Netflix-Adaption der beliebten Bücher von Andrzej Sapkowski mag gut gestartet sein, aber im Laufe der Jahre, mit neuen Staffeln und nicht zuletzt "Abschweifungen", ist die Kritik der Fans gewachsen. Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich antwortet darauf nun in einem Interview mit Dexerto, wo sie unter anderem erklärt, dass man sich immer noch ein Stück weit an die Bücher hält und definitiv nicht anfangen wird, über das bereits Geschriebene hinaus eigenes Material zu erfinden.
"Wir werden nicht an den Büchern vorbeigehen. Wir lehnen uns am Ende auf so wunderbare Weise an die Fantasy an, die Sapkowski uns vorgestellt hat. Wir wussten also, mit welchen Geschichten wir enden mussten."
Hissrich erwähnt aber auch, dass sie am Ende nicht allen Fans recht machen können, sondern ein Stück weit "ihr eigenes Ding" machen müssen.
"Es gibt Buchfans, es gibt Videospiel-Fans, und dann gibt es Fans, die nichts über diese Welt wussten, bis die Serie existierte. Wir können uns nicht für eine Zielgruppe entscheiden. Wir müssen uns daran erinnern, was wir tun, nämlich eine Fernsehshow."
Hissrich erklärt weiter, dass es mehrere Versionen von The Witcher gibt - die Bücher, die Spiele und die TV-Serien - die alle eine andere Sicht auf den Charakter bieten.
"Die Bücher existieren noch. Niemand nimmt ihnen die Bücher weg. Niemand nimmt ihnen die Videospiele weg. Ich denke, jeder kann seine Version von The Witcher haben und das ist diese Version."
Obwohl es also so aussieht, als würden sie versuchen, das Ausgangsmaterial weiterhin zu ehren, gehen sie in gewisser Weise ihren eigenen Weg. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Schauen Sie sich hier unseren Rückblick auf die vierte Staffel an.







