Sicherheitsrisiko durch herannahenden Taifun
Die Computer Entertainment Supplier's Association (CESA) hat die Tokyo Game Show 2026 für den gesamten 21. September abgesagt. Grund dafür ist ein herannahender Taifun, der ab dem Nachmittag voraussichtlich schwere Sturmböen und heftige Regenfälle mit sich bringen wird. Laut CESA könnten auch die öffentlichen Verkehrsmittel beeinträchtigt werden, was eine sichere Heimreise der Besucher gefährden würde.
Die Tokyo Game Show 2026 startete am 17. September im Makuhari Messezentrum in Chiba, Japan. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Messe war sie erstmals als fünftägiges Event geplant. Dieses historische Format wurde nun durch die Absage des geplanten Abschlusstages verkürzt. Die extremen Wetterbedingungen erinnern an die beispiellosen Regenfälle in Japan, die in diesem Jahr bereits Todesopfer forderten und die Organisatoren großer Veranstaltungen in Alarmbereitschaft versetzt haben.
Priorität für die Sicherheit der Teilnehmer
Die CESA betonte, dass die Absage für den gesamten 21. September gilt und nicht nur das Nachmittagsprogramm betrifft. Die Sicherheit von Besuchern, Ausstellern, Mitarbeitern und allen anderen Beteiligten habe oberste Priorität. Die Organisation entschuldigte sich für die kurzfristige Bekanntgabe und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten. In ihrer industriellen Bedeutung wird die Messe oft mit Europas Flaggschiff-Event, der Gamescom 2026, verglichen, was das Ausmaß der Störung verdeutlicht.
Separate Berichte von Medien wie Anime News Network und Insider Gaming deuten darauf hin, dass der Betrieb am 20. September wie geplant fortgesetzt werden soll. Inhaber von Tickets für Montag sollen Rückerstattungen erhalten, und einige der abgesagten Bühnenevents könnten als Stream nachgeholt werden. In der offiziellen Erklärung der CESA wurden diese Details zu den Arrangements jedoch noch nicht näher ausgeführt.