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Spanien entschädigt die Opfer eines tödlichen Hochgeschwindigkeitsunfalls mit 20 Millionen Euro

Verkehrsminister Oscar Puente bestätigte die Maßnahmen am Dienstag.

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Spanien zahlt rund 20 Millionen Euro Entschädigung an die Opfer des Hochgeschwindigkeitsunfalls in der vergangenen Woche in der Nähe von Córdoba, einer Katastrophe, bei der 45 Menschen getötet und mehr als 150 verletzt wurden. Verkehrsminister Oscar Puente bestätigte die Maßnahmen am Dienstag, während das Land weiterhin mit den Folgen eines seiner tödlichsten Eisenbahnunfälle seit 2013 ringt.

Laut Regierung erhalten die Familien der Getöteten innerhalb von maximal drei Monaten jeweils 216.000 €. Die Entschädigung kombiniert direkte staatliche Unterstützung und Versicherungszahlungen, wobei die Behörden betonen, dass man schnell handeln muss, anstatt die Opfer in langwierige Rechtsverfahren zu zwingen. Die Behörden sagen, das Ziel sei es, finanzielle Unsicherheit in einer ohnehin schon verheerenden emotionalen Situation zu vermeiden.

Die beim Unfall Verletzten erhalten ebenfalls eine Entschädigung, wobei die Zahlungen je nach Schwere der Verletzungen zwischen 2.400 und 84.000 € liegen. Puente räumte ein, dass standardisierte administrative Zeitpläne oft die Dringlichkeit nationaler Tragödien nicht widerspiegeln, und betonte, dass Opfer nicht jahrelang auf Unterstützung warten sollten...

Spanien entschädigt die Opfer eines tödlichen Hochgeschwindigkeitsunfalls mit 20 Millionen Euro
Oscar Puente // Shutterstock


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