Sony steht wegen Vorwürfen der Monopolbildung beim PlayStation Store vor einem Vergleich in Höhe von 8 Millionen Dollar
Die Klage entsteht aus Sonys Entscheidung, Drittanbietern den Verkauf digitaler Spielcodes zu verbieten und Käufe über den Playstation Store zu erzwingen.
Sony könnte gezwungen sein, Millionen von Spielern nach einer hochkarätigen Sammelklage zurückzuzahlen. Ein US-Gericht hat nun vorläufig eine Einigung im Wert von fast 8 Millionen Dollar genehmigt, nachdem dem Unternehmen vorgeworfen wurde, seine Dominanz im digitalen Markt missbraucht zu haben.
In einer Pressemitteilung erklärt das Unternehmen:
"Das Gericht hat den vorgeschlagenen Vergleich zwischen den Klägern und dem Beklagten (im Folgenden: "Vergleich") vorläufig genehmigt. Der vorgeschlagene Vergleich sieht die Zahlung von 7.850.000 US-Dollar (im Folgenden: "Vergleichssumme") vor, um die Ansprüche der Kläger und der Mitglieder der Vergleichsgruppe gegen den Beklagten beizulegen."
Alles begann vor sechs Jahren, als Sony mehrere Händler daran hinderte, digitale Spielcodes für Playstation zu verkaufen. Kritiker argumentieren, dass dies die Spieler dazu zwang, direkt über PSN zu kaufen, was folglich keine Konkurrenz hatte.
Spieler in den USA, die zwischen 2019 und 2023 digitale Spiele gekauft haben, können nun für eine Entschädigung berechtigt sein, und zu den berechtigten Titeln gehören The Last of Us, Resident Evil 4, FIFA und NBA 2K. Berichte deuten jedoch darauf hin, dass die Rückerstattungen nicht beträchtlich sein werden, sondern nicht mehr als ein paar Dollar oder PSN-Gutschriften betragen.
