Irans Abbas Araqchi strebt an, die Nukleargespräche durch "kontinuierliche und anhaltende Verhandlungen" zu führen
Der erfahrene Diplomat schöpft auf jahrzehntelange Erfahrung, während der US-Druck zunimmt.
Der iranische Außenminister Abbas Araqchi, der erfahrene Diplomat, der bei den Aushandlungen des iranischen Atomabkommens von 2015 mitwirkte, tritt wieder ins Rampenlicht, während Teheran vor entscheidenden Gesprächen steht, um mögliche US-Militäraktionen zu verhindern.
Araqchi, 63, vergleicht Irans Verhandlungsstil mit dem Handeln eines traditionellen Basars ("kontinuierliches und beharrliches Verhandeln"), einem Ansatz, der von Geduld und Strategie geprägt ist. Er genießt zudem das volle Vertrauen des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei und gilt als einer der einflussreichsten Außenminister des Landes seit Jahren.
Als Berufsdiplomat und ehemaliger Revolutionsgardist hat Araqchi einen Ruf für Ruhe, Geduld und technische Expertise gewahrt. Er führte die iranische Delegation bei den Gesprächen mit den USA im vergangenen Jahr, die letztlich ins Stocken kamen, und zielt nun darauf ab, einen diplomatischen Weg zu einem Atomabkommen wiederzubeleben. "Es gibt immer noch gute Chancen auf eine diplomatische Lösung, die auf einem Win-Win-Spiel basiert", sagt er zu CBS News und weist die Notwendigkeit eines militärischen Aufbaus zurück...
