Dänen gehen am Dienstag zu den Wahlen, die von Trumps grönländischer Rhetorik geprägt ist, zur Wahl
Und Frederiksen strebt ihre dritte Amtszeit unter inländischem Druck und geopolitischen Spannungen an.
Die Wähler in Dänemark haben gerade begonnen, bei einer Parlamentswahl ihre Stimmen abzugeben, die darüber entscheiden könnte, ob Ministerpräsidentin Mette Frederiksen eine dritte Amtszeit erhält.
Die Abstimmung wurde von Spannungen mit Donald Trump um Grönland beeinflusst, nachdem das US-Interesse an der arktischen Insel Anfang dieses Jahres wieder aufgeflammt war. Frederiksens feste Haltung (mit der Behauptung "Grönland steht nicht zum Verkauf") steigerte ihre Popularität anfangs.
Allerdings stehen im Wahlkampf innenpolitische Themen im Mittelpunkt. Steigende Lebenshaltungskosten, Debatten über Einwanderung und eine vorgeschlagene Vermögenssteuer haben die Wähler gespalten, während ihre Sozialdemokraten voraussichtlich ihr schwächstes Ergebnis seit Jahrzehnten liefern werden.
Trotzdem bleibt Frederiksen der Favorit für die Bildung der nächsten Regierung, auch wenn ihr Block keine parlamentarische Mehrheit erreicht. Dänemarks System erlaubt Minderheitsregierungen, was bedeutet, dass Koalitionsbildung entscheidend sein wird.
Eine entscheidende Rolle könnte Lars Løkke Rasmussen, Vorsitzender der zentristischen Moderatenpartei, zufallen, dessen Unterstützung darüber entscheiden könnte, ob Frederiksen an der Macht bleibt oder eine rechtsgerichtete Koalition entsteht.
Die Abstimmung begann erst um 8 Uhr Ortszeit, die Wahllokale schließen um 20 Uhr, kurz darauf folgen die Exit-Polls. Wir werden diese Geschichte aktualisieren, sobald wir die Ergebnisse erhalten.
