Erst vor wenigen Tagen kündigte der britische Premierminister Keir Starmer Pläne an, ein "pauschles Verbot" für soziale Medienplattformen einzuführen, wodurch ein großer Teil der Plattformen für Jugendliche unter 16 Jahren schlicht unzugänglich wird. Die Prämisse war, Kinder zu schützen und ihnen ihre Kindheit zurückzugeben, aber die eher extremen Umstände, in denen der Zugang mit begrenzten Alternativen blockiert wird, hat zu viel Diskussion geführt.
Seit dieser Nachricht wurden Informationen darüber geteilt, welche Plattformen betroffen sein werden, wobei YouTube eine der vielen erwarteten Plattformen ist. Wir wissen, dass YouTube Kids weiterhin zugänglich sein wird, aber die Hauptplattform wird auf Personen ab 16 Jahren beschränkt sein – etwas, worüber das Unternehmen gelinde gesagt nicht glücklich ist.
Im Gespräch mit Wired teilte YouTube-Vertreter Jay Stoll folgende Aussage mit: "YouTube ist eine wichtige Ressource für junge Menschen, Pädagogen und Eltern. Generelle Verbote drängen Kinder aus solchen kuratierten, beaufsichtigten und nützlichen Erlebnissen und in Richtung anonymer, weniger sicherer Dienste."
Natürlich müsste man davon ausgehen, dass Kanäle und Videos, die wirklich lehrreich sind, nicht von einem solchen pauschalen Verbot betroffen sind und weiterhin über YouTube Kids oder einfach einen Dienst zugänglich sind. Aber es werden weiterhin viele Fragen aufgeworfen, wie dieses Verbot umgesetzt werden soll, wobei diese wahrscheinlich noch in diesem Jahr festgelegt werden, da die Gesetzgebung bis Weihnachten durch das Parlament gebracht wird, und das alles vor der Umsetzung im Frühjahr 2027.