Tödliche Hitze könnte bis 2100 50 % mehr Todesfälle in Europa verursachen
Eine neue Studie zeigt, dass gefährliche Temperaturen jährlich zu 80.000 zusätzlichen Todesfällen aufgrund extremer Temperaturen führen können, wobei Südeuropa dem größten Risiko ausgesetzt ist.
Eine neue Studie prognostiziert, dass Europa bis zum Jahr 2100 einen Anstieg der Todesfälle aufgrund extremer Temperaturen um 50 % verzeichnen könnte. Während einige argumentiert haben, dass die globale Erwärmung Leben retten könnte, indem sie kältebedingte Todesfälle reduziert, zeigt die Studie das Gegenteil: Es wird erwartet, dass die Zahl der hitzebedingten Todesfälle die der kältebedingten Todesfälle deutlich übersteigen wird. Die Studie deutet darauf hin, dass selbst im besten Klimaszenario jährlich 8.000 zusätzliche Todesfälle auftreten könnten. Im schlimmsten Fall steigt diese Zahl auf 80.000. Südeuropa, insbesondere der Mittelmeerraum, wird die Hauptlast dieser Hitze tragen, während die nördlichen Regionen etwas weniger Todesfälle zu verzeichnen haben könnten. Aber es ist nicht nur die extreme Hitze im Sommer, die eine Bedrohung darstellt. Selbst milde Temperaturen können stille Schäden verursachen, die ältere und kranke Menschen betreffen. Den Forschern zufolge könnten Anpassungsmaßnahmen wie Klimaanlagen und mehr Grünflächen in den Städten helfen, aber die Bekämpfung des Klimawandels selbst bleibt entscheidend.
Glauben Sie, dass die Städte in den heißesten Regionen genug tun, um sich auf diese extremen Temperaturen vorzubereiten?
