Die neuesten Nachrichten über die Demokratische Republik Kongo. Das Land erlebt die schlimmste Ernährungskrise aller Zeiten, mit einer Rekordzahl von 28 Millionen Menschen, die an akutem Hunger leiden, teilten die Vereinten Nationen am Donnerstag mit.
Diese Situation ist vor allem auf die eskalierende Gewalt zwischen der Regierung und den von Ruanda unterstützten M23-Rebellen im Osten zurückzuführen, die die ohnehin schon schweren und langjährigen humanitären Kämpfe des Landes dramatisch verschärft hat.
Dadurch sind seit Dezember 2024 weitere 2,5 Millionen Menschen in Hunger geraten. Mit fast 4 Millionen Menschen, die von Hunger bedroht sind, und Millionen weiteren, die mit steigenden Lebensmittelpreisen und Ernteausfällen zu kämpfen haben, bleibt die Situation kritisch.
Der Ostkongo, der seit dem Völkermord in Ruanda 1994 lange Zeit von Unsicherheit geplagt wurde, ist nach wie vor die am stärksten betroffene Region. Vorerst bleibt abzuwarten, ob die internationale Gemeinschaft genügend Unterstützung mobilisieren kann, um das Leid von Millionen Menschen zu lindern.
Demokratische Republik Kongo, Goma, Januar 2025. Blick auf Goma, eine Stadt im Osten der Demokratischen Republik Kongo, die nach Angaben von UN-Experten von M23-Rebellen kontrolliert wird, die von Ruanda unterstützt werden