Porsche hat seinen Anteil an Bugatti Rimac verkauft und damit VWs Beteiligung an der Marke beendet
Bugatti Rimac hat zwar weiterhin Investoren, aber keine große Automobilmarke mehr als Förderer.
Die Volkswagen Group stieg 1998 offiziell mit der legendären Marke Bugatti ein und trug letztlich zur Geburt des heute ikonischen Veyron bei. Im Jahr 2021 investierte das Unternehmen sogar über ein Gemeinschaftsunternehmen mit Porsche gemeinsam mit der Elektro-Hypercar-Marke Rimac. Doch jetzt ziehen sie sich in großem Maße zurück, so Top Gear.
Porsche hat offiziell seine Anteile an Bugatti Rimac verkauft, und damit ist die langjährige Beteiligung der Volkswagen Group an der Hypercar-Marke faktisch beendet. Im Rahmen der Transaktion veräußert Porsche sowohl seinen 45-prozentigen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Bugatti Rimac als auch seine 20,6-prozentige Beteiligung an der Rimac-Gruppe an ein Investorenkonsortium unter der Führung der US-amerikanischen HOF Capital, wie Top Gear mitteilt.
Porsches Anteil war das letzte verbliebene Bindeglied zwischen Bugatti und Volkswagen und bedeutete damit das Ende einer Ära. Jetzt wird Bugatti effektiv von Mate Rimac geführt und von einer Reihe finanzieller Partner unterstützt, statt von einem etablierten Automobilgiganten. Dies geschieht, während Porsche seine Geschäftsaktivitäten neu ausrichtet und sich angesichts der schwächelnden Verkäufe komplett aus der EV-Entwicklung zurückzieht.
