Die Xbox Game Studios sind in den letzten zwei Jahren erheblich gewachsen und obwohl diese Abteilung mittlerweile 15 interne Teams umfasst, gibt es in einigen Bereichen weiterhin Nachholbedarf. In einem Interview mit Game Informer stellte der Xbox-Chef Phil Spencer fest, dass es für Microsoft sehr nützlich sein könnte, ein asiatisches Studio zu besitzen, um an dieser Front ein Publikum zu etablieren. Das hat sich in der Vergangenheit für Xbox als schwierig erwiesen, weshalb ein solcher Schritt möglicherweise Wachstumspotential bereithalte:
"Sicher, wir könnten dort Vertriebsbeziehungen starten, und das könnten wir auch tun. Ich denke das wäre in Ordnung. Aber ich denke auch, dass es für uns eine gute Ergänzung wäre, wenn wir unsere Plattform weiterentwickeln und eine erstklassige Studio-Stimme aus Asien mit am Tisch haben würden - sei es aus Japan oder einem anderen [asiatischen] Markt."
Im vergangenen Dezember sprach Spencer bereits ausführlicher über seinen Wunsch, umfangreichere Rollenspiele für ein breites Publikum produzieren zu wollen. Bei dieser Gelegenheit sprach er ebenfalls das Thema eines eigenen, japanischen Teams an, doch bislang scheint sich an dieser Front nichts Konkretes zu tun.