Nintendo verklagt die US-Regierung wegen Zöllen aus der Trump-Ära
Der japanische Glücksspielriese hat eine Klage gegen die US-Regierung eingereicht, um Zollgebühren zurückzufordern, die während Donald Trumps Handelskrieg gezahlt wurden.
Nintendo verfolgt eine harte Haltung gegenüber der US-Regierung und soll nun eine Klage gegen sie eingereicht haben, um alle während Donald Trumps Handelskrieg an Zollgebühren gezahlten Gelder zurückzufordern.
Der Hintergrund ist, dass der Oberste Gerichtshof der USA kürzlich entschieden hat, dass die umfangreichen Importzölle, die im Rahmen des International Emergency Economic Powers Act eingeführt wurden, tatsächlich illegal waren. Das Problem? Das Urteil sagte nichts darüber, wie die bereits gezahlten Milliarden Dollar zurückerstattet werden sollten.
Nintendo will jetzt eine schnelle Lösung... Mit Zinsen. Die Gebühren, die sie zahlen mussten, als Konsolen und Zubehör in die USA importiert wurden, sind beträchtlich, und der japanische Spieleriese ist keineswegs allein. Mehrere große Unternehmen, darunter FedEx und Branchenriesen aus dem Automobil- und Technologiesektor, verfolgen nun ähnliche Klagen.
Wie allgemein bekannt ist, trugen die Zölle zu früheren Bedenken hinsichtlich des Preises der Next-Generation-Hardware bei und führten dazu, dass Nintendo Vorbestellungen für die Switch 2 in den USA vorübergehend verschob.
