Nahostkrieg löste die größte Störung der Ölversorgung in der Geschichte aus
Die Welt steht vor der größten Ölversorgungsstörung seit Beginn des Nahostkriegs.
Die Welt steht laut der Internationalen Energieagentur (IEA) vor der größten Ölversorgungsstörung, die je durch den Nahostkrieg aufgezeichnet wurde. Die Behörde hat einen neuen Bericht veröffentlicht, der besagt, dass die weltweite Ölversorgung im März um etwa 8 Millionen Barrel pro Tag zurückgehen könnte, da der Versand durch die Straße von Hormus weiterhin blockiert ist.
Große Golfproduzenten, darunter Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate, haben die Produktion um mindestens 10 Millionen Barrel pro Tag gekürzt, da der Konflikt eskaliert.
Um die Märkte zu stabilisieren, hat die IEA zugestimmt, einen Rekord von 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven freizusetzen, wobei die Vereinigten Staaten den größten Anteil übernehmen. Die Behörde warnte jedoch, dass die Ölproduktion und der Schiffsverkehr Wochen oder Monate dauern könnten, um sich zu erholen, falls der Konflikt andauert.
Wie die Internationale Energieagentur erklärt:
Der Krieg im Nahen Osten verursacht die größte Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes. Da der Rohöl- und Ölzufluss durch die Straße von Hormus von etwa 20 Barrel pro Tag vor dem Krieg auf derzeit nur ein Rinnsal abstürzt, die Kapazität zur Umgehung des wichtigen Wasserwegs begrenzt ist, und die Lager, die sich füllen, haben die Golfstaaten die gesamte Ölproduktion um mindestens 10 Barrel pro Tag gesenkt. Ohne eine schnelle Wiederaufnahme der Schiffsströme werden die Versorgungsverluste voraussichtlich zunehmen.
