Versorgungsengpässe in der Technologiebranche dürften längst keine Überraschung mehr sein. Grafikkarten und die neuen Konsolen fehlen seit Monaten in den Läden und zuletzt wurde sogar DDR5-RAM knapp. In der letzten Zeit ist es eine kleine Herausforderung, an neue Hardware zu kommen, weil es nicht genug Nachschub gibt, um das wachsende Interesse zu stillen. Intel warnte schon vor einigen Wochen davor, dass die Chipknappheit wohl frühestens 2023 nachlassen werde, was Micron-CEO Sanjay Mehrotra vor zwei Wochen bekräftigte.
Seeking Alpha hat sich mit dem Quartalsbericht der Firma auseinandergesetzt und die Informationen verschriftlicht. Aus diesem Bericht geht hervor, dass die Versorgung von DDR5-Arbeitsspeicher voraussichtlich erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 erfüllt werden kann. Obwohl angenommen wird, dass die Nachfrage weiter steigt, zeigt sich das Unternehmen also optimistisch, dass in Zukunft mehr Komponenten hergestellt werden. Es erweckt den Eindruck, dass wir noch einige Monate lang in dieser Situation feststecken.
