Memes und Reaktionen auf die Unterschrift von João Félix bei Al Nassr: "Der Todesstoß", "Geldwäschesystem"...
João Félix stand kurz vor seiner poetischen Rückkehr zu Benfica, was ein Neuanfang hätte sein können... entschied sich aber für einen Wechsel nach Saudi-Arabien mit Ronaldo.
Die Karriere von João Félix hat eine überraschende Wendung genommen. Nachdem sich der Portugiese bei Atlético de Madrid, Barcelona, Chelsea oder Mailand nicht durchsetzen konnte, wechselt er in die Saudi Pro League. Alle Zeichen deuteten auf einen Wechsel zu Benfica Lissabon hin, dem Verein, der seine Karriere startete und der Welt das Potenzial des jungen Stars zeigte... nur um später zu enttäuschen, wo immer er hinging.
Félix war Berichten zufolge bereit, sein Gehalt bei Chelsea um mehr als die Hälfte zu kürzen (von 8 Millionen Euro pro Saison auf 3), aber dann intervenierte Cristiano Ronaldo (laut Fabrizio Romano) und er erhielt ein Angebot von All-Nassr: 70 Millionen Euro für zwei Saisons. Das ist zehnmal mehr als das, was er bei Benfica verdienen würde, und er würde sich mit seinem Teamkollegen in Portugal, Cristiano Ronaldo, wiedertreffen.
So wird Al Nassr 50 Millionen Euro an Chelsea zahlen (30 plus 20 in Add-ons), was fast der gleiche Betrag entspricht, den Chelsea im Jahr 2024 an Atlético de Madrid gezahlt hat, nämlich 52 Millionen. Nur fünf Jahre zuvor hatte Atleti 116 Millionen Dollar für ihn bezahlt. Aber sein Marktwert über den Transfermarkt fiel auf 23 Millionen im Jahr 2025.
Zunächst unterschrieb Félix einen Siebenjahresvertrag bei den "Blauen", erfüllte aber nur einen und wurde bereits von Enzo Maresca aus dem Kader der Klub-WM, der die Trophäe gewann, außen vor gelassen.
In allen Sportmedien und im Internet wird dieser Schritt bereits als "Todesstoß" für Félix (Marca) bezeichnet und in Memes über den Spieler lustig gemacht, der einst eine glänzende Zukunft vor sich hatte, aber wegen seiner Einstellung alles vergeudet hat.
"Es sieht nicht so aus, als gäbe es einen Wendepunkt für ihn", sagte der spanische Fußballjournalist Guillem Balague gegenüber BBC Sport. "Ich denke, er ist die letzte Generation von Spielern, denen als Kinder gesagt wurde, wie brillant sie sind, die die andere Seite nicht zu schätzen wissen, die man braucht - nämlich ohne Ball zu arbeiten. Selbst mit dem Ball ist er nicht konstant genug."
