Larian-CEO Swen Vincke meint, es sollte einen Metacritic für Spielekritiker geben
Obwohl diese Aussage oft aus dem Zusammenhang gerissen wurde, bietet sie dennoch eine interessante Debatte.
Larian-Chef und CEO Swen Vincke hat es geschafft, durch Beiträge in den sozialen Medien eine weitere Gaming-Debatte zu entfachen. Erst letzten Monat haben wir über die Sichtweise des Studios zur KI-Nutzung gesprochen, und jetzt ist Vincke mit einer Kritik an Videospielen zurück.
Nachdem der Start von Highguard viele reflexartige Reaktionen und viele Kritiken am Spiel nur um des Spiels willen geäußert wurde, wandte sich Vincke auf Twitter/X an seine Probleme mit Leuten, die "Dinge schlechtmachen, die andere erschaffen haben".
"Es ist leicht, Dinge zu zerstören, es ist viel schwieriger, sie zu bauen. Die besten Kritiker verstehen das. Selbst wenn sie kritisch sind, tun sie ihr Bestes, nicht verletzend zu sein", schrieb er. Vincke schlug dann ein Metacritic-ähnliches System vor, um Spielejournalisten/Rezensenten zu bewerten. Dieser Beitrag wurde gelöscht, aber der Thread darum herum blieb bestehen.
"Manchmal denke ich, es wäre eine gute Idee, wenn Kritiker im Metacritic-Stil bewertet werden, basierend darauf, wie andere ihre Kritik bewerten. Ich stelle mir vor, dass das zu etwas mehr Zurückhaltung führen würde. Die harten Worte richten echten Schaden an. Du solltest dir keine Schwielen auf der Seele wachsen lassen, nur weil du etwas veröffentlichen willst."
Vincke hat seinen Standpunkt sehr gut erklärt und versucht nicht nur, Rezensenten zu kritisieren, die übermäßig negativ sind. Das von ihm vorgeschlagene System könnte eine gute Idee sein, da es den Lesern helfen könnte, Rezensenten herauszufiltern, von denen sie gerne lesen. Allerdings besteht auch ein großes Potenzial, dass ein solches System missbraucht wird, da Leute Rezensenten mit Review-Bomben abwerfen, die ihre Lieblingsspiele nicht unterstützen.
In den Tagen nach dem Beitrag hat Vincke einen ausführlichen Tweet verfasst, in dem er seine Position weiter klarstellt. Es scheint, als wollte er die Kritiker nicht kritisieren, sondern stattdessen noch einmal klarstellen, dass die Leute an diesen Spielen arbeiten, die so viele gerne zerreißen. Menschen, die jahrelang einem Handwerk widmen, nur in der Hoffnung, jemandem eine gute Möglichkeit zu geben, seine Freizeit zu verbringen.




