Die neuesten Nachrichten über Europa. Eine neue wissenschaftliche Analyse, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, hat die jüngste europäische Hitzewelle mit einer erheblichen Zahl von Todesopfern in mehreren Städten in Verbindung gebracht, wobei Forscher viele der Todesfälle auf die sich verstärkenden Auswirkungen des Klimawandels zurückführen.
Forscher schätzen, dass extreme Hitze 2.300 Menschen in 12 Städten das Leben kostete, als die Temperaturen vom 23. Juni bis zum 2. Juli in ganz Europa anstiegen. Sie haben 1.500 dieser Todesfälle mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht, was die Lage noch verschärft hat.
- Das könnte Sie auch interessieren: Südeuropa: Die Temperaturen erreichen historische Höchststände.
"Diese Studie zeigt, warum Hitzewellen als stille Killer bekannt sind", sagte der Co-Autor. "Während in Spanien, Frankreich und Italien eine Handvoll Todesfälle gemeldet wurden, wird erwartet, dass Tausende weitere Menschen an den Folgen der glühenden Temperaturen gestorben sind."
Die Analyse untersuchte die Sterblichkeitsmuster während einer zehntägigen Periode extremer Temperaturen und stellte fest, dass klimabedingte Hitze ein wichtiger Faktor war. Da die Hitzewellen länger und heftiger werden, wächst die Besorgnis über die Fähigkeit der öffentlichen Gesundheitssysteme, damit umzugehen.