Nächste Woche wird Google Stadia freigeschaltet und noch immer wirft die Technologie einige Fragen auf. Obwohl die erste öffentliche Präsentation von Googles Technologie ziemlich beeindruckend war, wird deutlich, dass ein paar Funktionen der Plattform zum deutschen Verkaufsstart am 19. November nicht vorhanden sein werden. Bestätigen konnte das Andrey Doronichev, der Produktdirektor von Stadia, der sich auf Reddit den vielen Fragen des Internets stellte.
Der Manager erklärte, dass die Benutzeroberfläche (unter anderem für den Shop) nicht auf allen kompatiblen Plattformen verfügbar sein werden. Daran gekoppelt ist ein Bereich, der zum Verfolgen von spielinternen Herausforderungen (Erfolge/Trophäen) genutzt wird. Außerdem sind noch nicht alle Schnittstellen in der Benutzerkontenverwaltung geschaffen, was zum Beispiel dafür sorgt, dass eine gemeinsame Nutzung von Inhalten unter Familienmitgliedern nicht, wie beabsichtigt, von Anfang an verfügbar ist:
"Family Sharing wird an Tag 1 nicht unterstützt, daher müsst ihr Spiele für das Konto eurer Kinder [extra] kaufen. Es ist jedoch eine Funktion mit hoher Priorität, die Anfang nächsten Jahres eingeführt werden soll."
Gleiches gilt übrigens für den Buddy-Pass, mit dem man einen Kumpel spielen lassen kann. Die Zugänge wurden als zusätzlicher Kaufanreiz angeworben, werden jedoch erst frühestens Anfang Dezember bereitstehen. Wenn ihr weitere Fragen zu Google Stadia habt, hilft euch vielleicht ein Blick in unseren Stadia-Artikel. Darin beantworten wir einige der dringendsten Fragen.
