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Weltnachrichten

Goldman Sachs sieht einen Krieg im Iran, der das globale BIP um 0,3 % senkt und die Inflation um bis zu 0,6 % erhöht.

Trotz der Herabstufung sieht die Bank die Auswirkungen im Vergleich zu früheren Krisen wie der Pandemie als relativ begrenzt.

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Goldman Sachs erwartet, dass der Krieg mit Iran im nächsten Jahr das globale BIP-Wachstum um rund 0,3 % abziehen und die Inflation um 0,5 bis 0,6 Prozentpunkte ansteigen lässt. Die Analysten der Bank verweisen auf steigende Öl- und Gaspreise als zentralen Treiber für diesen Ausblick, nachdem die Straße von Hormus gestört wurde.

Die überarbeiteten Prognosen spiegeln eine umfassendere Abstufung der globalen Wirtschaftsaussichten wider. Goldman Sachs prognostiziert nun ein weltweites Wachstum von 2,6 %, weniger als zuvor von 2,9 %, während die Inflation voraussichtlich auf etwa 2,9 % steigen wird.

Trotz der Herabstufung sieht die Bank die Auswirkungen im Vergleich zu früheren Krisen wie der Pandemie als relativ begrenzt. Im Gegensatz zu den weit verbreiteten Lieferkettenstörungen in den letzten Jahren konzentriert sich der aktuelle Schock größtenteils auf den Energiesektor. Da der Nicht-Energiehandel mit den Golfstaaten nur einen kleinen Anteil am Welthandel ausmacht, ist Goldman Sachs der Ansicht, dass das Hauptrisiko in anhaltend hohen Energiekosten liegt und nicht in einem umfassenderen Zusammenbruch des globalen Handels.

Goldman Sachs sieht einen Krieg im Iran, der das globale BIP um 0,3 % senkt und die Inflation um bis zu 0,6 % erhöht.
Goldman Sachs // Shutterstock


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