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Gerücht: Hogwarts Legacy soll nach Aufruhr geschlechtsübergreifende Charaktere einbeziehen

J.K. Rowlings Kommentare sorgen offenbar auch bei einigen der Entwickler für Furore.
Eirik Hyldbakk Furu Editor-in-Chief Norway Aktualisiert 5 März 2021

Update, 05. März 2021, 06:30 Uhr:
Troy Leavitt, der frühere Senior Producer von Hogwarts Legacy, hat heute Morgen bekanntgegeben, dass er Avalanche Software verlässt. In seinem Statement stellt der Entwickler klar, dass er sich weiterhin gut mit der schwedischen Firma und dem Publisher Warner Bros Games verstehe. Er möchte in einem Youtube-Video ausführlicher auf die Gründe eingehen, die ihn zu dieser Entscheidung motiviert hätten, schreibt Leavitt später.

Originale Meldung:
Man kann mit Sicherheit sagen, dass Hogwarts Legacy ein politisches Minenfeld ist. Die Autorin J.K. Rowling setzt scheinbar alles daran, ihre alten Harry-Potter-Fans mit indiskutablen Kommentaren zum Thema Geschlechtsidentitäten vor den Kopf zu stoßen. Da auch der Lead Game Designer Troy Leavitt mit antifeministischen, sozialen Aktivitäten auffiel, haben sich die Moderatoren des Internet-Forums Resetera sogar dazu entschlossen, das Thema auf ihrer Plattform nicht einmal mehr diskutieren zu wollen.

Der bekannte Bloomberg-Journalist Jason Schreier hat nun einen Bericht veröffentlicht, in dem mit Bezug auf "zuverlässige Quellen" behauptet wird, dass Hogwarts Legacy durchaus einige Dinge tut, um sich für Transgender-Personen einzusetzen. Beispielsweise soll es den Spielern freistehen, die Stimme und den Körpertyp ihres Charakters unabhängig vom gewählten Geschlecht anzupassen. Grundsätzlich wird nach der Charaktererstellung aber wohl weiterhin gefragt, ob ihr euch als "Hexe" oder als "Zauberer" identifiziert - das hat mit der Wahl der Schlafsäle zu tun.

Schreier schreibt auch, dass diese Bemühungen nicht immer geplant gewesen seien. Einige Entwickler hätten sich jedoch seit langem dafür eingesetzt, das Spiel so inklusiv wie möglich zu gestalten, um nicht zuletzt auch Transgender-Personen einzubeziehen. Angeblich war die Führungsetage von Avalanche Software zuerst gegen solche Ideen, doch mittlerweile scheinen sie zur Besinnung gekommen zu sein. Hoffentlich bleibt das so.

Editor-in-Chief Norway Eirik Hyldbakk Furu wrote for Gamereactor from around 2015 to 2026, first as news editor and from 2022 as editor-in-chief of the Norwegian edition. He covered video games across news, previews and reviews for both the Norwegian and international sites.
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