Französisches nuklearbetriebenes Kriegsschiff wurde versehentlich enttarnt, nachdem Runner seine Sitzung auf Strava veröffentlicht hat
An Bord eines der mächtigsten Kriegsschiffe der Welt beschloss ein junger französischer Marineoffizier, eine Runde zu machen.
Irgendwo im östlichen Mittelmeer, an Bord eines der mächtigsten Kriegsschiffe der Welt, beschloss ein junger französischer Marineoffizier, eine Runde zu machen. Bis jetzt läuft alles gesund. Er schnallte seine Smartwatch an, öffnete Strava und machte sich auf den Weg um das Deck der Charles de Gaulle, Frankreichs 262 Meter langem nuklearbetriebenen Flugzeugträger.
Sieben Kilometer später hatte er sein Cardio gemacht. Er hatte außerdem versehentlich dem gesamten Internet genau verraten, wo sich das nuklearbetriebene Kriegsschiff versteckte.
Laut Generalstab der französischen Streitkräfte: "Der Posten entsprach nicht den aktuellen Anweisungen zur digitalen Sicherheit."
Die französische Zeitung Le Monde berichtete am Donnerstag über die Geschichte (über Anadolu Ajansı) und berichtete, dass das öffentliche Strava-Profil des Offiziers seinen GPS-Standort nahezu in Echtzeit ausgestrahlt habe. Die Zeitung bestätigte dann den Bruch auf altmodische Weise: Satellitenbilder, die kurz nach dem Joggen aufgenommen wurden, zeigten deutlich die markante Silhouette des Trägers, der nordwestlich von Zypern geparkt war, etwa 100 Kilometer vor der türkischen Küste. Fall abgeschlossen. Träger gefunden.
Das Timing war, sagen wir mal, nicht ideal. Die Charles de Gaulle war am 3. März in die Region entsandt worden, wenige Tage nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran. Dies war keine Kleinrisiko-Vergnügungsfahrt.
Zu ihrem Verdienst reagierte das französische Militär mit bewundernswerter bürokratischer Ruhe, bestätigte den Bruch und versprach, dass "angemessene Maßnahmen vom Kommando ergriffen werden".
