Blizzards Rezeption hat sich in den vergangenen Monaten gewandelt, allerdings nicht gerade zum Besseren. Seitdem das Studio seine Spieler auf der Blizzcon 2018 mit der Ankündigung von Diablo Immortal verärgerte, wurde in den letzten Wochen viel über den Umgang mit Unterstützern von Demonstranten in Hongkong gesprochen (was Blizzard in eine unangenehme Zwickmühle manövriert hat). Kein Wunder also, dass sich viele fragen, wie Blizzard diesen negativen Trend in Zukunft wieder umkehren will. Nun, sie haben sich dazu entschieden jemanden einstellen, der dazu beigetragen hat, dass es selbst bei Microsofts Xbox One mittlerweile wieder läuft.
Nachdem Mike Ybarra, der ehemalige Vizepräsident von Xbox, Anfang des Monats seinen Rücktritt bei Microsoft bekanntgegeben hatte, gab es Spekulationen darüber, wohin es ihn wohl verschlagen würde. Nun teilte der Manager mit, dass er am 4. November als "Executive Vice President" und "General Manager" bei Blizzard anfangen werde. Bei der diesjährigen Blizzcon vom 1. bis 3. November werde er ebenfalls anwesend sein, vielleicht um für akute Schadensbegrenzung zu sorgen. Wenn Ybarra die schlechte Stimmung mit der Enthüllung von Diablo IV, Overwatch 2 und ein paar anderen Extras übertünchen kann, scheint es für ihn womöglich keinen sonderlich schlechten Start zu geben...
