Ehemalige Entwickler denken über das Scheitern von Concord nach: Spieler haben es vor der Veröffentlichung abgeschrieben
Ein Jahr nach seinem katastrophalen Start hat sich Concord als Sonys größter Flop in der modernen Geschichte etabliert.
Ein Jahr nach dem katastrophalen Launch steht fest: Concord ist Sonys größtes Fiasko der Neuzeit. Das Spiel wurde nur wenige Tage nach seiner offiziellen Veröffentlichung eingestellt und wurde schnell zu einem Symbol für den scheinbar fehlgeleiteten Vorstoß von Sony und PlayStation in den Live-Service. Der Misserfolg warf auch lange Schatten auf mehrere kommende Projekte, nicht zuletzt auf Bungies Marathon, sondern auch auf Fairgames.
In der neuesten Folge des Life Well Wasted-Podcasts haben ehemalige Firewalk-Entwickler darüber nachgedacht, was wirklich schief gelaufen ist. Ihnen zufolge hatten sich viele Spieler bereits lange vor dem Markteintritt entschieden, Concord zu verwerfen, was sie hauptsächlich auf schlechtes Marketing schieben.
"Es ist seltsam, dass es dieses Publikum gibt, das sich ständig darüber freuen will, dass etwas scheitert", bemerkte ein ehemaliger Entwickler.
Sie wiesen auch auf das zunehmend zynische und feindselige Klima in der Spieleindustrie hin, in dem viele sogenannte Gamer Freude daran zu haben scheinen, große, teure Projekte scheitern zu sehen, ohne den persönlichen und beruflichen Tribut zu berücksichtigen, den dies von denen fordert, die tatsächlich an den Spielen gearbeitet haben.






