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Die FIFA bestraft Israel wegen Rassismus, weigert sich jedoch, gegen israelische Teams im Westjordanland vorzugehen.

Die FIFA sagt, "der endgültige Rechtsstatus des Westjordanlands bleibe eine ungelöste und hochkomplexe Angelegenheit" und ergreift keine Maßnahmen.

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Die FIFA hat den israelischen Fußballverband (IFA) wegen "systematischer Verstöße gegen seine Antidiskriminierungs- und Fair-Play-Gesetze" sanktioniert, insbesondere die Artikel 13 (beleidigendes Verhalten und Verstöße gegen die Grundsätze des fairen Spiels) und 15 (Diskriminierung und rassistische Missachtung) des FIFA-Disziplinarkodex, nachdem im Mai 2024 eine Beschwerde des Palästinensischen Fußballverbands (PFA) eingereicht wurde.

Infolgedessen wurde die IFA mit einer Geldstrafe von 150.000 Schweizer Franken (€164.272, £141.700) belegt, da das Disziplinarkomitee der FIFA festgestellt hatte, dass die IFA nicht angemessen gegen anhaltendes rassistisches Verhalten von Anhängern bestimmter Vereine (insbesondere Beitar Jerusalem) vorgegangen sei und "nicht ausreichend auf aufrührerische und politisierte öffentliche Äußerungen von Fußballverantwortlichen und Vereinen unter ihrer Zuständigkeit reagiert habe". wie von Reuters berichtet.

Die IFA ist außerdem verpflichtet, bei den nächsten drei Heimspielen ein großes und sichtbares Banner mit der Aufschrift "Football Unites the World – No to Discrimination" und das Logo des Israelischen Fußballverbands zu zeigen.

Die FIFA wäscht ihre Hände über die Teams, die im besetzten Westjordanland spielen

Die FIFA lehnte es jedoch ab, bei einem weiteren von der PFA regelmäßig aufgeworfenen Thema Maßnahmen zu ergreifen: dass die IFA die Aufnahme von Fußballmannschaften in ihre nationale israelische Liga erlaubt, die im Westjordanland liegt, Teil des Staates Palästina, mit einer Bevölkerung von 3 Millionen Palästinensern und 670.000 israelischen Siedlern.

"Die FIFA sollte keine Maßnahmen ergreifen, da im Kontext der Auslegung der einschlägigen Bestimmungen der FIFA-Statuten der endgültige Rechtsstatus des Westjordanlands weiterhin eine ungelöste und äußerst komplexe Angelegenheit nach dem völkerrechtlichen Recht bleibt", erklärte die FIFA in einer Erklärung.

Die FIFA bestraft Israel wegen Rassismus, weigert sich jedoch, gegen israelische Teams im Westjordanland vorzugehen.
Davizro Photography / Shutterstock


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