Der Kreml behauptet, Putin sei für Trumps "Board of Peace" ausgewählt worden.
Die unbestätigte Einladung schärft die Kritik an Trumps Haltung.
Der Kreml teilte am Montag mit, dass Wladimir Putin eingeladen wurde, Präsident Donald Trumps neu gebildetem "Friedensausschuss" beizutreten, einem Gremium, das einen Waffenstillstand in Gaza überwachen und eine breitere Konfliktlösung fördern soll. Dmitri Peskov, der Kremlsprecher, sagte, Moskau suche eine Klarstellung von Washington, bevor es entscheide, ob Putin zustimmen werde.
Die Behauptung kommt zu einem Zeitpunkt, in dem Russland keine Anzeichen zeigt, seine Invasion der Ukraine zu beenden. Putin hat wiederholt Waffenstillstandsvorschläge abgelehnt und setzt militärische Operationen fort, die massive zivile Opfer verursacht haben, was seine angebliche Aufnahme in eine Friedensinitiative sofort umstritten macht. Das Weiße Haus hat nicht bestätigt, dass eine Einladung ausgestellt wurde.
Peskov sagte außerdem, dass Putins Sondergesandter Kirill Dmitriev diese Woche am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen werde, wo er voraussichtlich Mitglieder der US-Delegation treffen wird. Es bleibt unklar, ob Trumps Gaza-Vorschlag oder das "Board of Peace" während dieser Treffen diskutiert werden.
Trump kündigte den Vorstand letzte Woche als Teil seines Plans für Gazas Übergang nach dem Krieg an. Das Gremium soll einen Waffenstillstand überwachen und das Gebiet gemeinsam mit einem separaten Ausschuss palästinensischer Experten in Richtung langfristiger Stabilität führen. Zu den ersten Mitgliedern gehören Trump als Vorsitzender, Tony Blair, US-Außenminister Marco Rubio, Weltbankpräsident Ajay Banga und mehrere enge Präsidentschaftsverbündete.
