Gamereactor



  •   Deutsch

Gamereactor
Weltnachrichten

Der Irankrieg könnte laut WFP 45 Millionen weitere Menschen in den Hunger treiben

Steigende Lebensmittel- und Versandkosten drohen eine weltweite Rekordkrise.

HQ

Das Welternährungsprogramm (WFP) hat gewarnt, dass der Krieg mit Iran bis Juni weitere 45 Millionen Menschen in akuten Hunger stürzen könnte, da die globalen Lebensmittelsysteme zunehmend belastet werden.

Laut der Behörde haben gestörte Schifffahrtsrouten und steigende Energiekosten humanitäre Hilfslieferungen verzögert und weltweit die Preise in die Höhe getrieben. Beamte sagen, die Transportkosten seien bereits stark gestiegen, was dazu führt, dass die Nachschub in einige der verletzlichsten Regionen umgeleitet werden muss.

Wenn der Konflikt andauert, könnte der globale Hunger den aktuellen Rekord übertreffen und damit eine ohnehin schon schwere Krise mit Hunderten Millionen verschärfen. Das WFP warnt, dass reduzierte Finanzierung und wachsende geopolitische Spannungen das Risiko birgen, die Ernährungsunsicherheit auf globaler Ebene zu vertiefen.

Wie vom Welternährungsprogramm (WFP) erklärt:

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnt heute, dass die Gesamtzahl der Menschen weltweit, die mit akutem Hunger konfrontiert sind, im Jahr 2026 Rekordzahlen erreichen könnte, falls die Eskalation im Nahen Osten die Weltwirtschaft weiter destabilisiert.

Eine neue Analyse des WFP schätzt, dass fast 45 Millionen weitere Menschen in akute Ernährungsunsicherheit oder schlimmeres (bekannt als IPC3+) geraten könnten, wenn der Konflikt nicht bis zur Jahresmitte endet und die Ölpreise über 100 US-Dollar pro Barrel bleiben. Diese würden zu den 318 Millionen Menschen weltweit beitragen, die ohnehin schon lebensmittelunsicher sind.

Der Irankrieg könnte laut WFP 45 Millionen weitere Menschen in den Hunger treiben
Welternährungsprogramm // Shutterstock


Lädt nächsten Inhalt