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Der Aktienkurs von Embracer stürzt ab, nachdem eine große Partnerschaft gescheitert ist

Der Deal habe "einen neuen Maßstab für die Spieleindustrie gesetzt".
Jonas Mäki Editor Sweden 24 Mai 2023

Viele Jahre lang schien es, als ob Embracer Group (unter anderem Eigentümer von Borderlands, Tomb Raider and The Lord of the Rings) jeden Monat eine neue spektakuläre Akquisition tätigte, während sie den Spielemarkt sowohl von klassischen Spieleserien als auch von Spielefirmen (sowohl von Entwicklern als auch von Publishern) absaugte. Zuletzt war es jedoch deutlich ruhiger und im Jahr 2023 glich der Aktienkurs eher einem steilen Slalomhang – und heute war es eine steile Klippe.

Das Problem ist, dass das Unternehmen nun bestätigt, dass es in der Nacht einen Deal im Wert von 2 Milliarden US-Dollar verpasst hat. Embracer schreibt in einer Anweisung:

"Wir haben an einer bahnbrechenden strategischen Partnerschaftsvereinbarung gearbeitet, die einen neuen Maßstab für die Gaming-Branche gesetzt hätte.

Die Verhandlungen haben viel länger gedauert als ursprünglich erwartet, wenn man bedenkt, dass wir bereits im Oktober 2022 eine mündliche Zusage hatten. Der konkrete Deal umfasste mehr als 2 Milliarden US-Dollar an vertraglich vereinbarten Entwicklungseinnahmen über einen Zeitraum von sechs Jahren."

Sie erklären weiter, was in der Nacht als nächstes geschah:

"Gestern waren alle Unterlagen fertiggestellt und einsatzbereit. Wir haben vor unserer Ankündigung im 4. Quartal um den Abschluss der Vereinbarung gebeten. Gestern Abend erhielten wir jedoch ein negatives Ergebnis von der Gegenpartei. Diese Entscheidung kam für das Management und den Verwaltungsrat von Embracer unerwartet."

Infolge dessen und der deutlich herabgestuften Ergebnisse ist der Aktienkurs zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels um über 45% gefallen. Morgen ist möglicherweise mit einer Erholung zu rechnen, aber es ist klar, dass der schwedische Riese ein härteres Jahr vor sich haben wird.

Editor Sweden Jonas Mäki has written for Gamereactor since 2002, becoming an editor in 2007. He covers the video game industry across news, releases and the business side, with a particular interest in sales figures and where the industry is heading.
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