Das deutsche Militär verbietet das Filmen auf Militärstützpunkten aufgrund von Risiken in sozialen Medien
Die neue Richtlinie verlangt eine Genehmigung für Fotos oder Videos an allen militärischen Standorten.
Die deutschen Streitkräfte haben Soldaten und Personal verboten, ohne ausdrückliche Erlaubnis an militärischen Standorten zu filmen oder Fotos zu machen, da befürchtet wird, dass sensible Informationen in sozialen Medien erscheinen könnten. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte, die Regel sei seit Ende Februar in Kraft.
Die Richtlinie ersetzt frühere Richtlinien, die im Allgemeinen das Filmen erlaubten. Nach den neuen Regeln muss das Personal eine Genehmigung einholen, bevor sie irgendetwas auf militärischen Geländen aufnehmen oder fotografieren dürfen. Verstöße können je nach Schwere zu Disziplinarmaßnahmen oder sogar strafrechtlichen Anklagen führen.
Trotz der Einschränkungen erklärte die Bundeswehr, dass Soldaten weiterhin soziale Medien nutzen und sich online präsentieren dürfen, und wies darauf hin, dass das Militär weiterhin auf solche Plattformen zur Unterstützung der Rekrutierung angewiesen sei...
