"Anime ist jetzt Mainstream", so Crunchyroll-Manager
Da mehr als eine Milliarde Menschen interessiert sind oder Anime schauen, ist es schwer, dagegen zu argumentieren.
In den letzten Jahrzehnten haben wir gesehen, wie Anime von einem scheinbar Nischenpublikum zu einem viel mehr Mainstream-Publikum gesprungen ist. Doch selbst mit Serien wie Attack on Titan, One Punch Man, Demon Slayer und anderen, die ein breiteres Publikum gewinnen, bleibt für manche die Frage, ob Anime Mainstream ist oder nicht.
Beim Filmfestival von Cannes haben wir mit Mitchell Berger, Senior Vice President für globalen Handel bei Crunchyroll, gesprochen und gefragt, ob er Anime heute als richtig mainstream sieht.
"Ich würde behaupten, dass Anime jetzt Mainstream ist. Es ist auf jeden Fall viel mainstreamiger als je zuvor", sagte Berger. "Weltweit gibt es eine Milliarde Menschen, die sich für Anime interessieren oder sich dessen bewusst sind. Dort gibt es ein riesiges Publikum, also gibt es viel Raum zum Wachsen. Ich denke, für uns geht es darum, Anime zu den Fans selbst zu bringen und ihnen zu helfen, das auszudrücken."
"Wie ich schon sagte, das ist sozusagen diese Mainstream-Integration. Es ist nichts, worüber man nicht spricht", fuhr er fort. "Es ist nichts, worüber du nicht sprichst. Ich meine, wir reden heute hier darüber, was an sich, denke ich, ein Kommentar darüber ist, wie mainstream es schon geworden ist. Die Leute kennen Anime, und das ist etwas Wunderbares für das Genre und das Geschäft."
Da Anime und sein Publikum weiter wachsen, scheint es, als würde es sehr bald ein unbestreitbarer Teil der Mainstream-Kultur sein. Zumindest laut Berger. Stimmen Sie zu? Sehen Sie sich unser vollständiges Interview unten an: