Hardware-Hunger für 4K: Die Ultra-Specs von Gears of War: E-Day
Entwickler The Coalition hat kurz vor dem Launch am 6. Oktober die finalen PC-Systemanforderungen für Gears of War: E-Day veröffentlicht, und besonders die Ultra-Stufe zeigt sich ambitioniert. Um 4K bei 60 FPS oder mehr in Ultra-Einstellungen zu erreichen, wird laut VideoCardz mindestens eine GeForce RTX 5070 Ti oder eine Radeon RX 7900 XT benötigt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um natives 4K – sämtliche aufgeführten Auflösungen, inklusive 1080p, setzen voraus, dass Upscaling-Technologien wie DLSS, FSR, TSR oder XeSS aktiviert sind.
Raytracing-Pflicht und moderate Einstiegshürden
Die Mindestanforderungen fallen hingegen deutlich moderater aus. Für 1080p bei 60 FPS auf mittleren Einstellungen wird Hardware auf dem Niveau einer RTX 2060 oder RX 6600 vorausgesetzt. Die Empfehlung für 1440p auf hohen Details umfasst Grafikkarten wie die RTX 5060, RTX 3060 Ti, RX 9060 XT oder RX 6700 XT. Die Ultra-Stufe verlangt neben der GPU-Leistung zudem einen Ryzen 7 7800X3D oder einen Core i7-14700K. The Coalition bestätigte zudem, dass für die Raytracing-Reflektionen, Schatten und die globale Beleuchtung des Spiels eine GPU mit dedizierter Hardware-Beschleunigung zwingend erforderlich ist. Zum Start werden DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 3.0 sowie HDR, Ultrawide-Monitore und ein integrierter Benchmark unterstützt. Der Speicherplatzbedarf liegt bei 115 GB auf einer obligatorischen SSD. Interessanterweise sind Intel-GPUs aus der offiziellen Tabelle verschwunden, obwohl der XeSS-Support weiterhin gelistet bleibt – ein definitiver Ausschluss von Arc-Karten ist damit jedoch nicht bestätigt.
Release-Zeitplan und Branchen-Trend
Die Veröffentlichung der Specs erfolgt zeitgleich mit dem offiziellen Rollout-Plan von The Coalition: Die Pre-Installs öffnen am 29. September, Käufer der Premium Edition erhalten ab dem 1. Oktober Early Access, und der weltweite Release folgt am 6. Oktober. Diese aggressive Hardware-Kurve erinnert stark an die kürzlich enthüllten finalen PC-Specs für The Blood of Dawnwalker. Auch hier zeigte sich ein prominenter Titel, der massiv auf Upscaling setzt, um seine High-End-Zielwerte bei der Auflösung zu erreichen.