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Bungie dementiert: Kein Crossover von Marathon und Destiny

Bungie-Director Julia Nardin weist Gerüchte über eine Zusammenführung von Marathon und Destiny zurück. Alle Details zu den Leaks und Verkaufszahlen hier.
GR Staff Editorial Team 18 September 2026

Julia Nardin, Creative Director für Marathon, hat Behauptungen zurückgewiesen, wonach Bungie die Marken Marathon und Destiny zusammenführen wolle. In einer Reaktion auf X vom 16. September bezeichnete sie diese Anschuldigungen als falsch. Nardin erklärte laut Eurogamer, dass sie an beiden Spielen gearbeitet habe und diese zwar viel „Bungie-DNA“ teilen, es sich jedoch weiterhin um völlig eigenständige Projekte handle.

Die Behauptung über eine Fusion war Teil eines umfangreichen anonymen Beitrags, der ursprünglich auf 4Chan auftauchte und später auf Reddit zusammengefasst wurde. Zu den Vorwürfen gehörte unter anderem, dass Bungie erwogen habe, Marathon in das „Goldene Zeitalter“ der Menschheit einzubetten, um Verbindungen zu künftigen Bedrohungen in Destiny herzustellen. Zudem hieß es, ehemalige Destiny-Entwickler seien wiedereingestellt worden und Ideen aus einer angeblichen Vorproduktion von Destiny 3 würden in Marathon einfließen. Der Leak behauptete weiter, dass Marathon im Dezember auf ein Free-to-Play-Modell umsteigen und einen permanenten PvE-Modus namens „Investigations“ sowie Systeme erhalten würde, die an Destinys Reputation, Fraktionen und soziale Räume erinnern. Nardin ging nicht auf diese einzelnen Punkte ein, sondern wies in ihrer Antwort spezifisch die Andeutung zurück, dass Bungie die beiden IPs verschmelzen würde.

Bungie veröffentlichte im Juni das letzte geplante Live-Service-Content-Update für Destiny 2 und gab bekannt, dass für das Spiel keine weiteren Inhalts-Updates mehr geplant sind, wobei Stabilitäts-Hotfixes weiterhin möglich bleiben. Berichte im Anschluss an diese Ankündigung deuteten darauf hin, dass sich Destiny 3 nicht in der Entwicklung befindet. Sony kündigte daraufhin Ende des Monats massiven Stellenabbau bei Bungie an, wobei ein WARN-Bescheid aus Washington mindestens 292 betroffene Mitarbeiter auswies.

Marathon hingegen hatte laut Alinea Analytics bis zum 24. März – etwa drei Wochen nach der Veröffentlichung am 5. März – schätzungsweise 1,2 Millionen Exemplare auf PC und Konsolen verkauft. Bei dieser Zahl handelt es sich um eine Schätzung von Drittanbietern und nicht um offizielle Verkaufszahlen von Bungie. Das Publikum des Spiels auf Steam ist seit dem Launch zudem erheblich geschrumpft; SteamDB verzeichnete kürzlich ein 24-Stunden-Hoch von weniger als 3.000 gleichzeitigen Spielern.

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