Eine Rekordhitzewelle trifft sowohl Nord- als auch Südkorea und zwingt die Bewohner, Schutz vor der Hitze an Stränden, in Wasserparks und in jedem Schatten zu suchen, während die Behörden des Landes nach Wegen suchen, den durch die Hitze verursachten Druck zu verringern.
Die Hitzewelle, die zuvor im Südosten Südkoreas konzentriert war, hat sich auf die Metropolregion Seoul und andere westliche Regionen ausgebreitet. Laut Reuters berichten nordkoreanische Medien ebenfalls von Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius, mit fünf tropischen Nächten in Pjöngjang. Laut südkoreanischen Medien wird die Hitzewelle voraussichtlich die ganze Woche über andauern, mit Temperaturen von über 4 Grad Celsius.
Es wird berichtet, dass 14 Menschen gestorben sind, wobei seit Mitte Mai fast 2.000 wegen hitzebedingter Krankheiten ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Der südkoreanische Premierminister Han Seong-sook forderte die lokalen Behörden und Ministerien auf, alle Ressourcen zu mobilisieren, um auf Hitzewellen- und Dürrerisiken zu reagieren. Energieversorger erwarten zudem, dass die Nachfrage aufgrund des stark steigenden Klimaanlagenverbrauchs ein Rekordhoch erreichen wird.
Es ist offensichtlich, dass nicht nur Europa gerade unter dem Druck der Hitze kämpft. Die Temperaturen in Korea stören das tägliche Leben, zwingen Baseballspiele zur Absage, und Städte veranstalten spezielle Wasserfestivals, um die Menschen kühl zu halten.
