Ferraris kommendes Elektroauto, der Luce, ist nicht nur schnell - es ist offenbar zu schnell, zumindest aus menschlicher Sicht.
Laut dem CEO des Unternehmens in einem Interview mit Autocar India (über Motor1) konsultierte Ferrari tatsächlich die NASA bei der Entwicklung des Autos, nicht um es schneller zu machen, sondern um herauszufinden, wie viel Beschleunigung für das menschliche Gehirn zu viel ist.
Das Problem ist offenbar nicht die rohe Geschwindigkeit, sondern wie Elektrofahrzeuge sie liefern. Im Gegensatz zu Verbrennungsfahrzeugen gibt es keine Schalthebel, um die Kraft aufzulösen - nur eine kontinuierliche Spannung. Ferrari stellte fest, dass diese Art von linearer Beschleunigung ab einem bestimmten Punkt eher desorientierend als aufregend werden kann, weshalb das Unternehmen sowohl medizinische Experten als auch Luft- und Raumfahrtspezialisten hinzuzog.
Frühe Zahlen deuten auf über 1.000 PS, ein Quad-Motor-Setup und eine 0-100-km/h-Zeit von etwa 2,5 Sekunden hin - eindeutig im Hypercar-Bereich. Das Interview könnt ihr euch unten ansehen.