Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird in Kanada, den USA und Mexiko ausgetragen.
Sie kehrt zu den gewohnten Sommerterminen vom 11. Juni bis zum 19. Juli zurück, was viele Fans erleichtert. Im Jahr 2022 fand das Turnier im Dezember statt, was den normalen Ablauf der nationalen Ligen beeinträchtigte.
Die Weltmeisterschaft 2022 fand im Herbst und Winter statt, um den extremen Temperaturen in Katar zu entgehen. Eine Studie von Scientific Reports warnt jedoch davor, dass extreme Hitze auch in Nordamerika unvermeidlich sein könnte.
Die FIFA hat bereits einige Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Spieler umgesetzt, wie z. B. die Trinkpause, kleine dreiminütige Pausen, die nach 30 Minuten genutzt werden können, wenn die Temperatur 32 °C (89,6 °F) erreicht.
Um die Temperatur zu bestimmen, verwendet die FIFA den Wet Bulb Globe Temperature Index (WBGT) als Maß, um die wahrgenommene Wärme zu bestimmen, wobei andere Faktoren wie Luftfeuchtigkeit oder Sonneneinstrahlung berücksichtigt werden, wie in El País erläutert.
Trotzdem ist der Index aus Sicht der Studie noch unvollständig: "Der WBGT berücksichtigt nicht die wichtigsten sportspezifischen Faktoren, nämlich die Produktion spezifischer Stoffwechselwärme, die spezifische Kleidung der Sportler und die Auswirkungen der Körperbewegung auf die relative Luftgeschwindigkeit."
10 der 16 Stadien könnten aufgrund der Temperaturen gesundheitliche Probleme aufwerfen
Daher schlagen sie ein weiteres, vollständigeres System vor, das verwendet werden soll, den Universal Thermal Climate Index (UTCI). Und nach dieser Methode sind 10 der 16 geplanten Veranstaltungsorte von extremer Hitze bedroht, darunter drei (Arlington und Houston in Texas und Monterrey in Mexiko), die zwischen 14 und 17 Uhr Temperaturen von bis zu 49,5 °C erreichen könnten.
Die Studie schlägt vor, dass die Spiele auf andere Tageszeiten verlegt werden sollten, um Hitzestress für die Spieler zu vermeiden, der zu Müdigkeit und Dehydrierung führen könnte.
Ähnlich dürfte es bei der WM 2030 sein, die in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen wird. Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist die Studie der Meinung, dass die Weltmeisterschaften in Zukunft in den Frühling oder Herbst verlegt werden sollten...