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Kritik

FIFA Street

Comebacks sind ja im Fußball eine gern gesehene Sache. Momentan merkt man das zum Beispiel an der überraschenden Rückkehr von Otto Rehagel ins deutsche Fußballgeschäft. FIFA Street ist ebenfalls so eine Art Comeback, denn bereits 2005 ist das Spiel so ganz ohne Zahl im Namen schon einmal erschienen. Und auch in diesem Fall ist das Comeback gern gesehen.

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Das Tutorial-Video vor dem ersten Spiel macht ziemlich deutlich: In FIFA Street geht es darum, Zweikämpfe am besten mit Hilfe von Tricks für sich zu entscheiden. Und davon gibt es eine ganze Menge. Viel zu viele, um sie hier zu beschreiben. Wir bleiben bei den Basics. Die Street-Ball-Control-Taste, der essentiellste Bestandteil der Steuerung - nagelt unseren Fußballer sozusagen an Ort und Stelle fest, während wir mit dem linken Analogstick den Ball kontrollieren. Hier den Ball hin und her wirbeln zu lassen, das ist denkbar leicht und sieht immer gekonnt aus. Ganz egal, was wir machen.

Über den rechten Stick steuern wir die handfesten Tricks, was unheimlich gut funktioniert. Das liegt in erster Linie daran, dass die Geste des Sticks den tatsächlichen Move sehr treffend beschreiben. Der Marseillene geht per Halbkreis, der Rainbow mit einem schnellen Links-Rechts-Move und sich auf den Ball zu stellen, das wird passender Weise durch Drücken des Sticks ausgelöst. Dadurch prägen wir uns die Tricks sehr schnell ein, wenn wir sie nicht schon teilweise aus dem Bauch heraus draufhaben.

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Gespielt wird in FIFA Street an den unterschiedlichsten Orten, was die Optik des Spiels unheimlich abwechslungsreich macht. Mal sind wir auf einem professionellen Indoor-Feld, mal auf einem Betonplatz im tiefsten Ghetto, mal neben einem Kinderspielplatz inmitten einer Kleinstadt. Sogar auf Hochhausdächern finden die Spiele statt.

FIFA Street
Im Modus Panna Rules werden die Tore fast zu Nebensache.

Auch vom Spielgefühl her sorgen die Orte ihrer Eigenheiten wegen immer für Abwechslung. Im knapp drei Meter hohen Käfig ist es zum Beispiel völlig egal, wie viel Kraft wir in einen Schuss legen. Der Ball bleibt immer im Spiel. Außerdem sind die Tore hier auch etwas größer, ein bisschen mehr Power ist da durchaus angebracht.

Der nächtliche Parkplatz dagegen ist deutlich abgefahrener, ganz abgesehen davon, dass hier eine Hupe die Rolle der Schiedsrichter-Pfeife übernimmt. Der Zaun und die Mauer drumherum lassen die meisten Bälle abprallen. Allerdings besitzt der Parkplatz logischerweise eine Einfahrt, die offen ist und den Ball ungehindert hinauskullern lässt. Und so ist das mit allen anderen Plätzen auch. Mal sind die Banden nur hüfthoch, mal stehen die Tore frei, mal sind diese zwar breit, aber dafür ziemlich flach. Wie, wo und vor allem zu wievielt gespielt wird, hängt aber in erster Linie vom gewählten Modus ab.

Im Modus Panna Rules werden die Tore fast zur Nebensache. Aber auch nur fast. Ziel ist es, einen Gegner im direkten Zweikampf zu schlagen, was einen Punkt auf der so genannten Bank einbringt. Gelingt uns aber ein Panna, also tunneln wir den Gegner, so bringt uns das sogar drei Punkte ein. Diese Punkte sind aber wertlos, solange wir kein Tor erzielen. Erst durch einen Treffer werden die gewonnenen Punkte eingelöst und können uns auch nicht mehr genommen werden. Kassieren wir dagegen ein Gegentor, werden unsere Erfolge aus den Zweikämpfen annulliert.

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