Daniel Vávra von Warhorse Studios hat sich uns in Köln auf der diesjährigen Gamescom angeschlossen, um ein bisschen über sein neues Spiel Kingdom Come: Deliverance zu diskutieren. Das historische RPG wird Spieler in die Schuhe eines mittelalterlichen Charakters versetzen, der in einer offenen Welt Abenteuer erlebt. Während unseres Gesprächs unterhielten wir uns unter anderem über das reale Setting des Titels, die spielerischen Optionen und das Thema Gewalt.
"Ihr könnt das Spiel sehr gewalttätig spielen, also den Brutalo-Ansatz verfolgen und versuchen jeden direkt zu töten.", begann Vávra. "Es ist schließlich möglich, fast jeden Charakter im Spiel zu töten - mit Ausnahme der wirklich Wichtigen natürlich. Wir mussten eine Entscheidung treffen: Wollten wir zulassen, dass die Spieler alle Leute töten können und das Spiel damit zerbrechen oder werden wir einige beschützen, um die Haupt-Questlinie spielbar bleiben zu lassen. Wir entschieden uns dafür, es spielbar bleiben zu lassen."
"Aber ihr könnt trotzdem sehr gewalttätig sein. Es gibt etliche Banditen und Schurken und es gibt viel Action in etlichen Quests. Doch generell wird es möglich sein, das Spiel als Barde oder als Dieb durchzuspielen. Es gibt nur einen Charakter, den ihr wirklich töten müsst, alle anderen könnt ihr verschonen. Selbst wenn ihr im Kampf seid, könnt ihr Leute verschonen; sie werden dann um Gnade betteln und wenn ihr sie tatsächlich am Leben lasst, rennen sie einfach weg. Und sie können bei ihrer Flucht sogar etwas Beute fallen lassen. Falls ihr das wollt, dann sagt ihnen einfach 'Okay, ich lasse dich [am Leben], aber du gibst mir dafür etwas Geld.' Das könnt ihr wirklich tun."
Für mehr Infos zum Thema Kingdom Come: Deliverance empfehlen wir euch unsere Vorschau. Was haltet ihr von diesem freien Ansatz?