Die Norwegian Gaming Authority hat einen großen Schritt gemacht, bezüglich der Drosselung der sich ausweitenden Skin-Wetten. Die Verantwortlichen haben das ganze System genau als das eingestuft, was es ist, nämlich Glücksspiel. Die Einstufung ist wichtig, dass es sich hierbei um rechtliche Sicherheiten handelt, die Betreiber dieser Praktiken bislang vermeiden wollten. Die NGA gab an, dass 25% der Jungs im Alter von 15 bis 16 Jahren Counter-Strike: Global Offensive spielen, und dabei Skins als virtuelle Währung auf Online-Märkten verwenden. Die Jugendlichen benutzen die verdienten Skins als Einsatz.
Die NGA antwortet mit dieser Entscheidung endlich auf das Thema. In der Vergangenheit sind bereits mehrere Anfragen bezüglich der virtuellen Währung und insbesondere der Skins, eingegangen. Gegen die jeweiligen Personen, die Skins als Glücksspiel verwenden, sollen in Norwegen nun Maßnahmen eingeleitet werden. Die britische Glücksspiel-Kommission erkannte, dass Wetten mit Skins ebenfalls als Glücksspiel an, somit wird die Industrie nun auf mehreren Ebenen angegangen. Damit erhoffen sich die Verantwortlichen, das Problem der minderjährigen Beteiligung an Glücksspielen endlich in den Griff zu kriegen. Wann wir wohl hier in Deutschland von diesem Thema hören werden?