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Warum kommt Call of Duty: Modern Warfare 2 Remastered ohne Multiplayer?

Spieler sollen das Reboot von Modern Warfare zocken, wenn sie die Inhalte mit anderen genießen wollen.
Eirik Hyldbakk Furu Editor-in-Chief Norway 1 April 2020

Call of Duty: Modern Warfare 2 Campaign Remastered ist diese Woche veröffentlicht worden, allerdings begleiten den Launch viele merkwürdige Eigenheiten. Die strittige Mission "Kein Russisch", in der ihr einer Gruppe Attentäter bei einem Massaker unterstützt, ist auch in dieser Fassung in Deutschland zensiert worden, sodass Spieler, die aus Versehen einen Zivilisten erschießen, die Mission neu laden müssen. Gleichzeitig wurde in den letzten Stunden klar, dass Sony die Mission zum Anlass nimmt, den Inhalt nicht in Russland zu veröffentlichen, wohingegen dort die Xbox-One- und PC-Fassungen offenbar erlaubt sind.

Was sich ebenfalls viele Spieler fragen betrifft die fehlenden Mehrspielerinhalte aus dem Originalspiel, namentlich der Multiplyer und die kooperativen Spec-Ops-Missionen. Entwickler Beenox, die waren für den Port verantwortlich, gaben im Activision-Blog an, dass bereits sehr früh in der Produktion entschieden wurde, lediglich den Story-Modus für Call of Duty: Modern Warfare 2 Campaign Remastered neu aufzunehmen.

Der Hauptgrund bestand darin, dass Activision gegen eine Spaltung des Spielerschaft war, da alle Call-of-Duty-Spieler immer im jeweils aktuellen Ableger zusammenkommen sollen, das ist in diesem Fall Call of Duty: Modern Warfare (auch der Battle-Royale-Spielmodus ist ja eine Auskopplung davon). Damit die Spielerbasis nicht geteilt wird, bemühen sich verschiedene Entwicklerteams darum, die klassischen Multiplayer-Karten zum Reboot der Modern-Warfare-Serie zu bringen. Crash, Rust, Shipment und Vacant sind deshalb bereits in Modern Warfare zu finden (wenn auch in veränderter Form). Außerdem haben sich mittlerweile natürlich viele Waffen und Fähigkeiten geändert, sodass ihr die originale Erfahrung wirklich nur noch in den alten Spielen bekommt.

Editor-in-Chief Norway Eirik Hyldbakk Furu wrote for Gamereactor from around 2015 to 2026, first as news editor and from 2022 as editor-in-chief of the Norwegian edition. He covered video games across news, previews and reviews for both the Norwegian and international sites.
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