In der letzten Woche hat Vivendi bereits ein paar Anteile an Ubisoft gekauft. Nachdem das Pariser Unternehmen vor zwei Jahren Activision Blizzard verkauft hat, will man sich nun offenbar wieder im Games-Geschäft engagieren. Sie haben nun sogar noch mehr Anteile erworben. Vivendi besitzt nun 10,39 Prozent an Ubisoft und 10,20 Prozent an Gameloft. Alle Anteile wurden mit Barreserven bezahlt.
Und auch von Ubisoft gibt es bereits eine Reaktion auf die Käufe, wie Gamesindustry.biz berichtet. Ubisoft-Chef Yves Guillemot versichert seinen Mitarbeitern, dass dieser Kauf nicht im Interesse des Unternehmens ist: "Wir werden kämpfen, um unsere Unabhängigkeit zu bewahren. Wir sollten es nicht zulassen, dass diese Situation - noch alle künftigen Aktionen von Vivendi oder anderen - uns von unseren Zielen ablenken. Unsere beste Verteidigung ist es, unseren Fokus darauf zu behalten, was wir schon immer am besten konnten, die originellsten und unvergesslichsten Spielerlebnisse abzuliefern."