Second Life war vor ein paar Jahren mal ein Musterbeispiel für eine virtuelle Welt, die neben den vielen Millionen Spielern auch von Mercedes-Benz und Co. zu Werbezwecken bevölkert wurde. Dann kam der radikale Absturz... und heute sind da nur noch virtuelle Perverse und offenbar auch Banker unterwegs. Und zum ersten Mal wird nun versucht, von einem nur virtuell existierenden Unternehmen via Crowdfunding reales Geld außerhalb der eigentlichen Spielergemeinde einzusammeln.
Nintai Brokerage Corporation will via Indiegogo 5000 US-Dollar einsammeln, um neue Mitarbeiter einzustellen, damit die das Börsenspiel Second Life Capital Exchange weitertreiben können, das nur in der virtuellen Welt von Second Life existiert. CEO Cecil Niosaki sagt: "Es ist enorm wichtig, dass wir innerhalb von Second Life weitermachen können, um Leuten beibringen zu können, wie Aktienmärkte funktionieren."