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Videogames werden beliebter

Studie zeigt EU-Spielgewohnheiten
Martin Eiser 6 Oktober 2009

Langsam aber sicher werden auch Videogames in Deutschland beliebter. Wie das Branchenmagazin Gamesmarkt berichtet, vertreiben sich laut der Studie "Gamer's Today" 65 Prozent aller Bundesbürger mit Internetzugang ihre Freizeit mit Computer- und Videospielen. Befragt wurden 13.000 Bürger in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA. In Frankreich liegt der Anteil knapp unter dem in Deutschland, oben auf sind die Briten mit 83 Prozent und die USA mit 73 Prozent.

Herausgefunden wurde durch die Studie auch, wie stark die Spielelust vom Alter abhängt. Von den acht- bis zwölfjährigen Jungen nutzen 96 Prozent Games. Unter den 35- bis 49-jährigen spielen noch 60 Prozent, bei den über 50-jährigen sind es noch 39 Prozent. Auch bei den jungen Mädchen wurde hohe Anteile verbucht. 92 Prozent aller Mädchen im Alter zwischen acht und zwölf Jahren spielen, unter den 13- bis 19-jährigen Mädchen sind es noch immer 84 Prozent. Beliebteste Plattform ist weiter der PC.

Wenn es ums Geld geht, sind die Spielerinnen und Spieler jedoch geizig. Unter den Konsolengamern finanzieren sich immerhin 70 Prozent ihr Hobby selbst, ein großer Teil, darunter hauptsächlich junge Gamer, lässt sich dagegen lieber beschenken. Ganze vier Prozent geben gar offen zu, Spiele aus illegalen Quellen zu beziehen. Damit liegen die Deutschen gleich auf mit den Briten. Anders die Niederländer, hier liegt der Anteil der Raubkopierer bei erstaunlichen zehn Prozent.

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