Wir haben mit Vander Caballero über sein neues Spiel Silent Enemy diskutiert. Derzeit arbeitet Minority Media nämlich einem einem Titel, dass seinen Ursprung in den Traditionen der Ureinwohner Amerikas hat und sich gleichzeitig dem Thema Mobbing widmet. Dieser Ansatz war aber nicht von Anfang an im Spiel enthalten. Silent Enemy erscheint unter anderem auch für Ouya.
"Als wir mit Papo & Yo fertig waren, haben wir diese ganzen E-Mails von Leuten bekommen, die sich bei uns bedankt haben. 'Danke, dass ihr Papo gemacht habt - mein Vater war ein Alkoholiker und es half mir, damit klar zu kommen.' Wir bekommen noch immer jede Woche Post, obwohl das Spiel schon sechs Monate draußen ist. Noch immer gibt es dies großartigen E-Mails von Leuten. Und dann kam Ruben, einer der Jungs im Team, auf mich zu und sagte: 'Wir können kein Spiel über das Schießen machen. Es ist kein Minority-Spiel. Damit helfen wir niemand.' Und dann sagte ich: 'Ok, dann finde einen Ansatz und wir machen es.' Aber es muss wirklich emotional sein. Wir haben mit Papo & Yo gelernt, dass Spiele anderen Leuten helfen können. Sie helfen, mit der Wirklichkeit klar zu kommen. Es geht nicht um Flucht. Wir wollen Spiele machen, die mehr wie Bücher sind und das man am Ende etwas bekommt und etwas lernt."